Die Red Bull Arena in Deutschland wird Ende Mai das Finale der UEFA Conference League austragen
2026-05-28 15:25
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Ende Mai trifft Rayo Vallecano im Finale der UEFA Conference League auf Crystal Palace. Austragungsort ist die Red Bull Arena, das Heimstadion von RB Leipzig. Dieses Stadion in Deutschland, Leipzig, vereint die Geschichte des Baus aus Trümmern des Zweiten Weltkriegs mit modernen Umbauten und hebt sich durch seine architektonische Form einzigartig unter den europäischen Stadien ab.

Die heutige Red Bull Arena wurde 2004 eröffnet, doch ihre Geschichte reicht weit zurück. Das Stadion wurde innerhalb des alten Zentralstadions errichtet, einer gigantischen Arena, die in den 1950er Jahren aus Restmaterialien der zerstörten Stadt gebaut wurde. Wie die Bundesliga berichtet, wurden Tausende Tonnen Schutt und Trümmer der Leipziger Altstadt zu Ziegeln gepresst, um ein Stadion für 100.000 Zuschauer zu errichten.

Das alte Zentralstadion wurde im August 1956, zur Zeit der ehemaligen DDR, eröffnet. Die Arena entstand als große Sportstätte, deren Bau sowohl ein Wiederaufbauprojekt als auch eine Möglichkeit war, die Überreste der bombardierten Stadt in einen neuen kollektiven Raum zu verwandeln. Die Bundesliga erinnert daran, dass das Zentralstadion über viele Jahre hinweg oft ausverkauft war, aber im Laufe der Zeit an Bedeutung verlor.

Leipziger Stadion

Der Wendepunkt kam mit der deutschen Bewerbung für die Weltmeisterschaft 2006. Leipzig wurde als Austragungsort ausgewählt, doch das alte Zentralstadion war für die Anforderungen des modernen internationalen Fußballs zu groß, zu marode und veraltet. Anstatt es abzureißen und neu zu bauen, entschieden sich die Planer, ein neues Stadion innerhalb der Schüsselstruktur des alten Stadions zu errichten.

Der Umbau des alten Zentralstadions wurde im Jahr 2000 bestätigt. Das Projekt bewahrte die große Schüsselform des Stadions sowie Elemente der Struktur von 1956, darunter die Spitze der alten Tribüne, die als Rundweg um das neue Stadion genutzt wird, und die Innen- und Außenbereiche der alten Wälle, die in öffentliche Grünflächen umgewandelt wurden. Speziell angelegte Rampen verbinden diesen Ringweg mit dem neuen Stadion im Inneren. Diese Entscheidung ermöglichte es der Red Bull Arena, das physische Gedächtnis des Ortes zu bewahren und in die zeitgenössische Infrastruktur zu integrieren.

Das Design des neuen Stadions stammt hauptsächlich vom schweizerisch-deutschen Büro Wirth + Wirth. Das auffälligste Element ist das geschwungene Dach, das von einer leichten Bogenkonstruktion getragen wird. Die Tribünen sind als durchgehender Unterrang um das Spielfeld und ein hauptsächlich auf den Längsseiten befindlicher Oberrang organisiert, was die Fußballatmosphäre konzentriert, ohne den Eindruck der historischen Schüsselform des Stadions zu verlieren. Das Projekt platzierte die Hauptfunktionen auf der Osttribüne, eine Entscheidung, die auf den umliegenden Zugangsbedingungen basierte, da die Westseite des Stadions durch die Nähe zum Elsterbecken eingeschränkt ist.

Innenraum des Leipziger Stadions

Der Bau des neuen Stadions erfolgte zwischen 2002 und 2004, die offizielle Eröffnung fand im Juli 2004 statt, damals noch unter dem Namen Zentralstadion. In der Folgezeit war die Arena Schauplatz großer internationaler Turniere: 2005 fanden hier drei Spiele des Confederations Cup statt, 2006 wurden fünf Partien der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland ausgetragen.

Im Jahr 2009 erwarb Red Bull die Lizenz des SSV Markranstädt, woraus RB Leipzig entstand. 2010 wurde das Stadion in Red Bull Arena umbenannt und zur Heimstätte des neuen Vereins. RB Leipzig stieg 2015 in die 2. Bundesliga und 2016 in die höchste Spielklasse, die Bundesliga, auf.

Leipziger Stadion

Heute ist die Red Bull Arena das Heimstadion von RB Leipzig mit einer Kapazität von 47.069 Zuschauern. Bei europäischen Wettbewerben bezeichnet die UEFA sie als Leipzig Stadium. Seine Geschichte überlagert an ein und demselben Ort mehrere Schichten: die seit dem 19. Jahrhundert in diesem Gebiet bestehenden Sportanlagen, das Zentralstadion der Nachkriegszeit, die architektonischen Eingriffe des frühen 21. Jahrhunderts, die WM 2006, den Aufstieg von RB Leipzig und nun das bevorstehende europäische Endspiel von Rayo Vallecano.

Leipziger Fußballstadion

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com