Über 88 % der öffentlichen Beleuchtungskonzessionsverträge in Brasilien planen Fernverwaltung oder Fernmessung

2026-07-12 17:18
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de.wedoany.com-Bericht: Mehr als 88 % der Konzessionsverträge für öffentliche Beleuchtung sehen die Einführung von Fernverwaltungs- oder Fernmesssystemen vor. Diese Daten wurden von Pedro Iacovino, Präsident des brasilianischen Verbands für öffentliche Beleuchtung und Smart-City-Konzessionen (ABCIP), bekannt gegeben. Derzeit gibt es in Brasilien mindestens 158 Konzessionsprojekte für diese Dienstleistungen mit einem Gesamtvolumen von über 39 Milliarden BRL, die rund 60 Millionen Menschen versorgen. Die Projekte konzentrieren sich hauptsächlich auf die südlichen und südöstlichen Regionen.

Pedro Iacovino erläuterte, dass 36 dieser Konzessionsprojekte zusätzliche Inhalte wie Konnektivität, Videoüberwachung oder dezentrale Stromerzeugung umfassen, was die Umwandlung der Städte in Smart Cities fördert. Der Präsident betonte in einem Interview mit Mobile Time, dass die Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung in der Regel Kosteneinsparungen von 50 % bis 70 % ermöglicht, sodass Städte die freiwerdenden Mittel in andere Projekte investieren können.

Die flächendeckende Abdeckung des öffentlichen Beleuchtungsnetzes ermöglicht zudem die Installation von Ampeln, Radargeräten, Sicherheitskameras und Sensoren, ohne dass eine separate Infrastruktur errichtet werden muss. Die Modernisierung der Dienstleistungen wird daher oft zum Ausgangspunkt für die Digitalisierung von Städten. Der ABCIP-Präsident betonte jedoch, dass der Erfolg dieser Entwicklung von einer guten Stadtplanung abhängt, die den Leitlinien des „Stadtstatuts“ folgen muss, wobei auch die Schulung von Fachkräften und die Integration in die Umwelt zu berücksichtigen sind.

Der Verband rechnet in diesem Jahr mit 25 neuen Konzessionsverträgen. Darüber hinaus beobachtet der Verband über 800 Städte, die an öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP) für öffentliche Beleuchtung oder intelligente Stadtinfrastruktur interessiert sind. Der Verband prognostiziert, dass die Branche in den nächsten vier Jahren, angetrieben durch rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen, ein deutliches Wachstum verzeichnen wird.

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