de.wedoany.com-Bericht: TGS und Geo werden in Kürze Vermessungsarbeiten für einen Windpark in der Irischen See durchführen. Die beiden Unternehmen haben den Auftrag für die Standortuntersuchung des Projekts Awel y Môr, zehn Kilometer vor der Nordküste von Wales, erhalten. Der Energieriese RWE erhielt im Januar einen Differenzvertrag für den 78 Quadratkilometer großen Windpark, der bis zu 50 Turbinen beherbergen kann.
Die bevorstehenden Standortuntersuchungen werden die Optimierung des Designs der Array- und Exportkabeltrassen unterstützen, die zu einem Landungspunkt zwischen Rhyl und Prestatyn führen. TGS wird für die geophysikalischen Untersuchungen verantwortlich sein, die mittels hochauflösender Bildgebung eine detaillierte geologische Kartierung des Meeresbodens ermöglichen, einschließlich der Identifizierung von Tiefenänderungen der Gesteinsschichten, großen Felsblöcken und anderen Merkmalen, die den Bau beeinflussen könnten.
Geo wird geotechnische Untersuchungen mittels Drucksondierungen (CPT) und Vibrationskernbohrungen durchführen, um die geologischen Eigenschaften des Meeresbodens zu untersuchen. Diese Arbeiten bauen auf früheren Bohrungen sowie auf Forschungsergebnissen der Bangor University auf. Das dänische Unternehmen plant, zwei Schiffe in verschiedenen Bereichen des Meeres einzusetzen. Die neue schwere CPT-Bohranlage GeoScope II wird im Array-Bereich des Windparks eingesetzt, während die kombinierte CPT- und Vibrationskernbohranlage The GeoCeptor entlang der Offshore-Exportkabeltrasse zum Einsatz kommt.
Jo Pickard, Senior Licensing Manager bei Awel y Môr, erklärte, dass diese zusätzlichen Untersuchungsdaten es dem Team ermöglichen werden, das Design zu optimieren und die Offshore-Baumethoden anzupassen, deren Beginn derzeit für 2029 geplant ist. Die Onshore-Bauarbeiten sollen 2027 beginnen, gefolgt von den Kabeltrassenarbeiten im darauffolgenden Jahr. Der Windpark, dessen Turbinen eine Höhe von bis zu 332 Metern erreichen können, soll voraussichtlich 2031 fertiggestellt sein.
Awel y Môr wird zu 60 % von RWE Renewables, zu 30 % von den Stadtwerken München und zu 10 % von Siemens Financial Services gehalten. Der niederländische Datenspezialist Fugro begann 2022 mit ersten geotechnischen Standortuntersuchungen für das Projekt, das 2023 die Baugenehmigung und die Meereslizenz erhielt.
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