Neues Programm des Collège Boréal in Kanada adressiert über 3700 offene Stellen im Bergbau bis 2029
2026-06-03 14:14
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de.wedoany.com-Bericht: Das Collège Boréal in Kanada hat an seinem Standort in Timmins, Ontario, offiziell ein neues Programm für Bauingenieurtechnik (Hochbau und Bergbau) gestartet, um die Ausbildungsmöglichkeiten für Arbeitskräfte im Bergbau Nordontarios zu erweitern.

Das zweijährige Programm kombiniert Unterricht mit praktischer Ausbildung. Die Studierenden erwerben die für Aufsichts- und technische Positionen im Bergbaubetrieb, in der Mineralgewinnung, im öffentlichen Bauwesen und in der Infrastrukturentwicklung erforderlichen Fähigkeiten und lernen gleichzeitig das Lesen von Bauplänen, Baustellenmanagement und den Umgang mit professioneller Ingenieurssoftware.

Daniel Giroux, Präsident des Collège Boréal, erklärte, das neue Programm spiegele die Kernwerte der Hochschule wider. Er wies darauf hin, dass die fachliche Kompetenz der Dozenten und das Verantwortungsbewusstsein des Campus-Personals gegenüber regionalen Arbeitgebern das Engagement von Boréal für die Ausbildung qualifizierter zweisprachiger Arbeitskräfte in den betreuten Gemeinden zeige.

Die Hochschule stellte das Programm bei einer Veranstaltung vor. Anwesend waren unter anderem Gaétan Malette, Abgeordneter des Wahlkreises Kapuskasing–Timmins–Mushkegowuk, sowie Ashley Richards‑Gagnon, Präsidentin der Timmins Construction Association.

Richards‑Gagnon sagte, Arbeitgeber suchten nach Fachkräften, die sowohl mit dem Hochbau als auch mit dem Bergbauumfeld vertraut seien. Solche Programme böten lokalen Studierenden einen direkten Weg zu einer sinnvollen Karriere vor der eigenen Haustür.

Das Collège Boréal berief sich in einer Pressemitteilung auf Daten der Timmins Economic Development Corporation, wonach in der Region bis 2029 über 3700 bergbaubezogene Stellen zu besetzen sind. Die Hochschule erklärte, das Programm ziele darauf ab, diesen Arbeitskräftemangel zu beheben.

Die ersten Studierenden werden im September 2026 ihr Studium aufnehmen.

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