Der britische Red Bull RB17 Hypercar wird von einem 1.200 PS starken Cosworth V10-Motor angetrieben
2026-07-23 14:15
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Der 4,5-Liter-Saugmotor V10 des Red Bull RB17 Track-Hypercars wurde speziell von Cosworth entwickelt. Der Motor erreicht eine Drehzahl von 15.000 U/min und leistet 1.200 PS. Chris Willoughby, Commercial Director bei Cosworth, verriet in einem Interview auf dem Goodwood Festival of Speed, dass das Team vor der Entscheidung für den V10 alle möglichen Antriebsoptionen evaluiert habe, darunter V6-Turbo- und V12-Motoren.

Red Bull RB17-Prototyp (blau)

Red Bull Advanced Technologies leitete das Projekt. Da keine Abgasvorschriften für Straßenfahrzeuge oder technische Regeln für Rennserien gelten, hatte das Ingenieurteam völlige Designfreiheit. Willoughby erklärte, dass diese Freiheit auf Entscheidungsebene eine Herausforderung darstelle, da es keinen regulatorischen Rahmen gebe, der die Richtung vorgebe. Daher habe das Team verschiedene Motorkonfigurationen detailliert analysiert.

Nach Tests und Optimierungen bot der Saugmotor V10 die beste Balance zwischen Leistung, Gasannahme und emotionalem Erlebnis. Willoughby wies darauf hin, dass Turbomotoren zwar hohe Leistung erzeugen könnten, aber die Drehmomentabgabe weniger direkt sei als die sofortige Reaktion eines Saugmotors. Zudem sei der Klangcharakter des V10 ein wichtiger Faktor bei der Auswahl gewesen.

Red Bull RB17-Prototyp (blau)

Im Gegensatz zu historischen F1-Motoren mit Drehzahlen über 20.000 U/min muss der RB17-Motor den stabilen Betrieb auf der Rennstrecke für Kunden gewährleisten. Daher setzte Cosworth auf pneumatische Ventilfedern, die Drehzahlen über 15.000 U/min ermöglichen. Gleichzeitig wurde der Motor auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegt, sodass er ohne ein Team von Spezialingenieuren gestartet und betrieben werden kann. Das Ingenieurteam überarbeitete die Kolbenspiele und das Kaltstartverhalten, um sowohl die hohe Drehzahlgrenze als auch die alltägliche Nutzbarkeit zu gewährleisten.

Red Bull RB17-Prototyp (blau)

In Bezug auf die Haltbarkeit legte Cosworth die angestrebte Lebensdauer des Motors auf mehrere tausend Kilometer fest – ein Gegensatz zu älteren F1-Motoren, die nur für einige hundert Kilometer ausgelegt waren. Schlüsselelemente wie das Kühlsystem und die Integration in das Chassis wurden von Red Bull und Cosworth gemeinsam entwickelt, wobei beide Seiten kontinuierlich den begrenzten Bauraum abstimmen mussten.

Red Bull RB17-Prototyp (blau)

Willoughby erklärte, dass das Team bei der Materialauswahl und Gewichtsoptimierung an die Grenzen gegangen sei und kaum Wünsche offen geblieben seien. Er hoffe, dass das beeindruckendste Feedback der Fahrer in Zukunft die Leichtigkeit des Fahrens sein werde.

Red Bull RB17-Prototyp (blau)

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com