US-Studie: Diagnoserate von Brustkrebs bei GLP-1-Anwendern um 35 % gesenkt
2026-06-03 18:37
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de.wedoany.com-Bericht: Eine von Elizabeth McDonald, Professorin für Radiologie an der Perelman School of Medicine der University of Pennsylvania, geleitete Beobachtungsstudie ergab, dass die Diagnoserate von Brustkrebs bei Personen, die GLP-1-Medikamente einnehmen, um 35 % gesenkt wurde. Die Studie umfasste über 110.000 Fälle, deren Daten aus einem vom American College of Radiology (ACR) verwalteten Programm stammen, und wurde auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology vorgestellt.

Die therapeutischen Wirkungen von GLP-1-Medikamenten bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Sucht, Nieren- und Lebererkrankungen werden bereits durch zahlreiche Daten gestützt, doch ist wenig darüber bekannt, wie diese Medikamente den Verlauf tumorassoziierter Erkrankungen beeinflussen. Diese neue Erkenntnis deutet auf einen möglichen tatsächlichen Zusammenhang zwischen der Anwendung von GLP-1 und einem verringerten Krebsrisiko hin, belegt jedoch keine Kausalität. Etta D. Pisano, Chief Research Officer des ACR, erklärte, die Ergebnisse seien einer weiteren Untersuchung wert. Sie wies darauf hin, dass die Zahl der Brustkrebstodesfälle in den letzten 40 Jahren durch Screenings und verbesserte Therapien um über 40 % gesunken sei, und eine große prospektive Studie könnte helfen festzustellen, ob GLP-1-Medikamente mehr Frauen helfen können, der Erkrankung zu entgehen. Die Verantwortlichen des ACR fordern nun zusätzliche Mittel für umfassendere Studien, um die potenziellen Auswirkungen dieser Medikamente auf die Krebsinzidenz und -prävention zu untersuchen.

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