de.wedoany.com-Bericht: Die University of Canberra und OMRON Automation and Robotics Oceania haben eine dreijährige Absichtserklärung unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Robotik, Künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge und fortschrittliche Fertigung auszubauen. Ziel ist es, eine zukunftsorientierte Arbeitskraft für die zunehmend automatisierte Industrie zu entwickeln.

Diese Vereinbarung baut auf der bestehenden Zusammenarbeit auf, bei der OMRON-Technologie bereits in das Collaborative Robotics Lab der Universität Canberra integriert wurde. Die Universitätsleitung betont, dass diese Partnerschaft dazu beiträgt, Canberra zu einem Entwicklungszentrum für intelligente Systeme und fortschrittliche Fertigungsforschung zu machen.
Professor The Honourable Bill Shorten, Kanzler und Präsident der University of Canberra, wies darauf hin, dass das Forschungsumfeld der Stadt, die Nähe zur Regierung und die Atmosphäre der Branchenzusammenarbeit ihr einen Vorsprung bei Robotik-Innovationen verschaffen. Er erklärte, dass Canberra durch die Kombination von Forschungskapazitäten, Regierungsnähe und Branchenkooperation einzigartig positioniert sei, um ein Zentrum für Robotik und Systeminnovation in Australien zu werden. Er fügte hinzu, dass die Partnerschaft mit OMRON auf einer gemeinsamen Vision beruhe, eine zukunftsorientierte Arbeitskraft zu entwickeln und gleichzeitig Technologien voranzutreiben, die die Zukunft von Fertigung, Logistik und Automatisierung prägen werden.
Henry Zhou, Geschäftsführer von OMRON Automation and Robotics Oceania, erklärte, dass die Vereinbarung das langfristige Engagement des Unternehmens zur Unterstützung der fortschrittlichen Fertigungskapazitäten und des Fachkräftepools in Australien widerspiegele. Er wies darauf hin, dass die Zusammenarbeit fortschrittliche Robotik, KI, Automatisierung und digitale Zwillingstechnologien vereine, um einen praktischen Innovationsweg von der Forschung über das Prototyping bis zur industriellen Umsetzung zu entwickeln. Er betonte weiter, dass solche Partnerschaften angesichts der rasanten Entwicklung der fortschrittlichen Fertigung entscheidend seien, um eine Arbeitskraft mit den praktischen Fähigkeiten auszubilden, die in der digitalen und automatisierten Industrie benötigt werden.
Die japanische Botschaft in Australien begrüßte diese Zusammenarbeit. Shin Takakusagi, Erster Sekretär und Wissenschaftsattaché, bezeichnete die Partnerschaft als typisches Beispiel für die Zusammenarbeit japanischer Technologie mit australischen Forschungseinrichtungen zur Förderung von Innovation und industriellem Wandel und äußerte die Erwartung, dass die Zusammenarbeit zu künftigen Kooperationen beider Länder in den Bereichen fortschrittliche Fertigung, KI und Robotik beitragen werde.
Gemäß der Absichtserklärung werden sich beide Seiten auf die Zusammenarbeit bei Robotik-Forschung, Arbeitskräfteausbildung und angewandten Innovationsprojekten konzentrieren, um die Übertragung neuer Technologien in Fertigungs- und Logistikanwendungen zu fördern. Professor Damith Herath, Gründungsdirektor des Collaborative Robotics Lab, erklärte, dass die Partnerschaft bereits branchenrelevante Forschungsmöglichkeiten hervorgebracht habe. Er führte aus, dass der anfängliche Schwerpunkt auf Robotik, KI, Logistik- und Lagerautomatisierung sowie digitalen Zwillingen für Industriesysteme liege, mit der langfristigen Vision, in diesem Labor ein gemeinsam unterstütztes Innovationszentrum zu errichten.
Luat Nguyen, Leiter der Robotikabteilung bei OMRON, wies darauf hin, dass Studierende und Forscher durch diese Zusammenarbeit direkten Zugang zu Industrierobotern, autonomen mobilen Robotern, Maschinenautomatisierungssystemen und digitalen Zwillingsumgebungen erhalten, die modernen Fertigungsabläufen stark ähneln. Er betonte, dass die Verbindung von akademischer Forschung mit praktischer Industrietechnologie dazu beitrage, Innovationen zu beschleunigen und Arbeitskräftekapazitäten für die australische Automatisierungsbranche aufzubauen. OMRON erklärte, dass die Zusammenarbeit voraussichtlich auch die Lehrplanentwicklung beeinflussen und studentische Möglichkeiten wie Praktika und arbeitsintegriertes Lernen erweitern werde, um die Bildung besser an die Anforderungen der fortschrittlichen Fertigung anzupassen.
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