US-Unternehmen Cisco und Microsoft erweitern Zusammenarbeit: Integration von KI-Governance in Edge for Business
2026-06-05 14:13
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de.wedoany.com-Bericht: Cisco hat eine erweiterte Zusammenarbeit mit Microsoft angekündigt, um seine Secure Service Edge (SSE)-Plattform Secure Access in den Unternehmensbrowser Edge for Business von Microsoft zu integrieren. Dies bietet Unternehmen browserbasierte Sicherheit, Datenschutz und Künstliche Intelligenz-Governance-Funktionen.

Cloud-Sicherheit

Durch diese Integration können Unternehmen Cisco-Sicherheitsrichtlinien direkt in Edge for Business durchsetzen, darunter Zero-Trust-Zugriffskontrollen, Data Loss Prevention (DLP) sowie Bedrohungserkennung für Benutzer, die über den Browser auf Anwendungen und Daten zugreifen. Wenn Mitarbeiter generative KI-Tools nutzen, können Unternehmen DLP-Richtlinien anwenden, um zu verhindern, dass vertrauliche Informationen an öffentliche KI-Modelle weitergegeben werden. KI-Agenten, die über die Microsoft Copilot-Umgebung laufen, unterliegen denselben Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien wie menschliche Benutzer.

Der Umfang dieser Integration geht über Browseraktivitäten hinaus und umfasst auch die Transparenz über KI-Agentenaktivitäten durch die Sicherheitsfähigkeiten des Cisco Model Context Protocol (MCP). Cisco gibt an, dass diese Technologie es Unternehmen ermöglicht, zu sehen, was KI-Agenten tun, und Richtlinienkontrollen auf der Ebene der KI-Tool-Aufrufe anzuwenden.

Da Unternehmen die KI-Bereitstellung von der Experimentierphase in die Produktionsumgebung überführen, erweitert Cisco sein KI-Sicherheitsportfolio kontinuierlich, um KI-Modelle, Anwendungen und Agentensysteme zu verwalten. Zu den entsprechenden Arbeiten gehört die Partnerschaft mit Unternehmen wie Nvidia und Red Hat rund um seine Full-Stack-Sicherheits-KI-Infrastrukturplattform Cisco Secure AI Factory.

Die neue Integration mit Edge for Business vereint browser- und netzwerkebenenbasierte Sicherheitskontrollen in einem einheitlichen Richtlinienrahmen. Unternehmen können einen Satz von DLP-Richtlinien für das Surfen im Web, den Zugriff auf private Anwendungen und Endpunktumgebungen verwenden, ohne für jede Ebene separate Kontrollen verwalten zu müssen. Cisco positioniert dieses Produkt als Unterstützung für Bring-Your-Own-Device (BYOD)-Umgebungen und Drittanbieter-Auftragnehmer, indem es browserbasierte Zugriffskontrollen als Alternative zu herkömmlichen VPN-basierten Zugriffsmethoden bietet. Das Unternehmen gibt außerdem an, dass die Kombination von Edge for Business und Secure Access als Alternative zu bestimmten Virtual Desktop Infrastructure (VDI)-Bereitstellungen dienen kann.

Im Bereich Datenschutz überprüft die DLP-Technologie von Cisco Browseraktivitäten und Netzwerkverkehr, um unbefugte Übertragungen vertraulicher Informationen zu identifizieren und zu verhindern. Unternehmen können Richtlinien für bestimmte Benutzer, Anwendungen oder Ziele erstellen und gleichzeitig vorgefertigte Datenidentifikatoren und benutzerdefinierte Regeln nutzen, um regulierte oder geschützte Informationen zu erkennen.

Da Mitarbeiter zunehmend über Browser auf generative KI-Anwendungen zugreifen, fügen mehrere Anbieter browserbasierte Kontrollen hinzu, um die Datenweitergabe zu überwachen, Governance-Richtlinien durchzusetzen und KI-Agentenaktivitäten zu verwalten. Beispielsweise hat Cato Networks im April dieses Jahres einen Unternehmensbrowser eingeführt, der sich auf die Sicherung der KI-Nutzung und BYOD-Umgebungen konzentriert, da browserbasierte Kontrollen ein besseres Verständnis der Interaktionen der Mitarbeiter mit KI-Tools ermöglichen.

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