de.wedoany.com-Bericht: Die spanische Hafenbehörde von Cartagena (Autoridad Portuaria de Cartagena) hat eine Ausschreibung gestartet, um den Verkehr auf dem Mehrzweckkai und dem Südkai im Erweiterungsbereich des Hafenbeckens von Escombreras neu zu ordnen. Ziel ist es, die im Betrieb aufgetretenen Probleme wie Verkehrschaos, Staus und die Beeinträchtigung durch die Belegung interner Flächen zu lösen.
Bei der Diagnose stellte die Hafenbehörde fest, dass die aktuelle Verkehrsordnung in diesem Bereich chaotisch ist, Fahrzeuge die Fahrspurvorschriften nicht einhalten und es zeitweise zu Warteschlangen kommt. In den letzten Jahren wurden die Bodenflächen der beiden Kais zunehmend durch Waagen und Förderbänder belegt, was die Durchfahrt von Lastkraftwagen und anderen Fahrzeugen weiter erschwert.
Angesichts der Beschwerden der Kaiannutzer hat sich die Hafenbehörde entschlossen, durch die Ausarbeitung eines Projekts die Verkehrsströme neu zu organisieren, die verfügbaren Flächen neu zuzuteilen und die Verkehrsvorrangrichtungen auf den genannten Kais und den angrenzenden Bereichen festzulegen. Zu diesem Zweck sind Verkehrsuntersuchungen für die Ein- und Ausfahrtskreisel sowie die Verteilerkreisel erforderlich, ebenso wie eine Untersuchung der Warteschlangen an den Ein- und Ausfahrtskontrollpunkten. Gleichzeitig müssen die endgültigen Straßen- und Kreisellösungen entworfen werden.
Der Auftrag dieser Ausschreibung umfasst: die Festlegung der erforderlichen Arbeiten, die Ausarbeitung des Projekts und die technische Unterstützung bei der Verkehrsneuordnung in diesem Bereich, einschließlich der Erstprüfung und Bestandsaufnahme der Anlagen, der Ausarbeitung des technischen Projekts in einer BIM-GIS-Umgebung, der technischen Unterstützung während der Bauausführung, der Endvermessung und Abrechnung sowie der rechtlichen Unterstützung und, falls erforderlich, der Beantragung von Genehmigungen und Lizenzen bei den zuständigen Behörden.
Die Ausführungszeit des Projekts beträgt 19 Monate. Das Basisbudget der Ausschreibung beläuft sich auf 299.501,14 Euro, der geschätzte Vertragswert auf 247.521,61 Euro.
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