de.wedoany.com-Bericht: Das finnische Unternehmen Korkia hat von Transelectrica, dem rumänischen Übertragungsnetzbetreiber, Netzanbindungsgenehmigungen für zwei hybride Solar- und Speicherprojekte im Kreis Caraș-Severin im Südwesten des Landes erhalten. Diese umfassen eine gesamte Solarleistung von 273 MW sowie den Bau eines 250-MW-Batteriespeichersystems am selben Standort.
Diese als „avize tehnice de racordare“ bezeichneten Netzanbindungsgenehmigungen wurden im Mai 2026 erteilt. Korkia erhielt die Zulassungen im Rahmen des rumänischen Übergangsrahmens nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, bevor das Land im Januar 2026 eine Reform des Netzzugangssystems durchführte, die dieses Verfahren durch auktionsbasierte Genehmigungen ersetzte.
Das in Helsinki ansässige Unternehmen Korkia gab an, dass die Projekte voraussichtlich bis Ende 2026 baureif sein und möglicherweise ab 2028 Strom erzeugen könnten, ohne dass eine Kapazitätserweiterung des Übertragungsnetzes erforderlich sei.
Vor der Erteilung der Genehmigungen für die Eisernen Tore (Iron Gates) hatte Korkia im März 2026 die Netzanbindung für sein Alexandria-Portfolio im Kreis Teleorman erhalten – dieses umfasst 320 MW Solar- und 303 MW Batteriespeicher. Damit beläuft sich Korkias Portfolio an netzgenehmigten Projekten in Rumänien auf fast 600 MW Solar- und über 550 MW Batteriespeicherkapazität.
Rumänien hat sich zu einem der aktivsten Märkte für netzgekoppelte Batteriespeicher in Mittel- und Osteuropa entwickelt, wobei Entwickler wie Enery, R.Power und Toki Power Projekte mit einer Gesamtkapazität von mehreren Gigawattstunden landesweit vorantreiben.
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