de.wedoany.com-Bericht: Der Imperial College Healthcare NHS Trust hat die ersten Visualisierungen für die Neubebauung des Standorts des St. Mary’s Hospital in Paddington, London, veröffentlicht. Einige Gebäude des Krankenhauses stammen aus dem Jahr 1845. Die Neubaupläne umfassen ein hochmodernes Lehrkrankenhaus und ein Schwerverletztenzentrum und sollen gleichzeitig eine breitere Stadterneuerung vorantreiben, etwa durch den weiteren Ausbau des Paddington Life Sciences – eines Clusters aus umliegenden Life-Science- und Datenunternehmen.



Das neue Krankenhaus soll voraussichtlich über 2 Milliarden Pfund kosten und wird von HOK entworfen. Anfang des Jahres wurden Stanhope sowie Allies and Morrison offiziell mit der Leitung des Masterplans für die Neubebauung des Standorts beauftragt; das Team ist für die Gesamtplanung des Areals verantwortlich. Die öffentliche Konsultation zu dem Plan wurde letzte Woche Donnerstag gestartet und läuft bis nächsten Monat, gefolgt von einer zweiten Konsultationsrunde im späteren Verlauf dieses Jahres. Der Bauantrag wird für das Frühjahr nächsten Jahres erwartet. Der Trust erklärte, dass die Bauarbeiten sofort beginnen könnten, wenn die Genehmigung bis 2028 vorliege, und fügte hinzu, dass dies die Fertigstellung des neuen Krankenhauses bis 2035 ermöglichen würde, während der aktuelle Zeitplan des New Hospital Programme die Fertigstellung auf frühestens 2043 verschiebt. Der Trust betonte, dass die Arbeiten dringend erforderlich seien, da der aktuelle Instandhaltungsstau die in den letzten Jahren verfügbaren Mittel übersteige.
Zum erweiterten Planungsteam gehören außerdem: Savills für die Planung, Gillespies für die Landschaftsgestaltung, Gardiner & Theobald für das Projektmanagement und LCA für die Beratung. Vorreiter dieser umfassenderen Planung ist ein Forschungs- und Life-Science-Hub von Stanton Williams, der bereits im April genehmigt wurde. Das darin enthaltene Fleming Centre wird Labore und Forschungsräume beherbergen, die sich der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen widmen, sowie ein „Entdeckungszentrum“ für Ausstellungen, Veranstaltungen und die Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen, ein Café am Kanal, einen Gemeinschaftspavillon und öffentliche Grünflächen.
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