OXEA und Air Liquide verlängern Vertrag über 340.000 Tonnen Synthesegas und Wasserstoff pro Jahr für deutsches Werk
2026-06-07 14:34
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de.wedoany.com-Bericht: OXEA und Air Liquide haben kürzlich gemeinsam bekannt gegeben, dass sie den Liefervertrag für Synthesegas und Wasserstoff im Chemiewerk Ruhrchemie im OXEA-Industriepark in Oberhausen, Deutschland, verlängert und damit ihre langjährige Partnerschaft ausgebaut haben. Für OXEA stärkt die Vertragsverlängerung die Versorgungssicherheit für globale Kunden und unterstützt die Strategie zur Stärkung des Produktportfolios an Carbonyl-Zwischenprodukten.

Dieses Werk ist der größte Produktionsstandort von Air Liquide in Deutschland. Air Liquide wird über 20 Millionen Euro investieren, um eine bestehende Partialoxidationsanlage (POX) zu modernisieren und so die langfristige Betriebszuverlässigkeit zu gewährleisten. Diese Investition zielt darauf ab, die Robustheit und langfristige Stabilität der Synthesegas- und Wasserstoffversorgung zu verbessern. Die große POX-Anlage mit einer jährlichen Kapazität von 340.000 Tonnen Synthesegas und Wasserstoff bietet OXEA die operative Grundlage zur Optimierung der Produktion von Kernzwischenprodukten und unterstützt die Expansion hochwertiger nachgelagerter Anwendungen in Schlüsselmärkten wie Beschichtungen.

Durch diese Zusammenarbeit bekräftigt OXEA sein Engagement für gleichbleibende Qualität, zuverlässige Versorgung und innovative Lösungen für seine Kunden. Die Vertragsverlängerung bietet zudem die erforderliche Betriebsstabilität für die Umsetzung neuer Projekte am Standort. So hat Air Liquide beispielsweise seit 2021 seine CO₂-Emissionen um 50 % reduziert, indem eine Kohlenstoffabscheidungs- und Verflüssigungsanlage an die POX-Anlage angeschlossen wurde. Das abgeschiedene CO₂ wird in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie wiederverwendet, was die gemeinsam verfolgten Prinzipien einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft widerspiegelt.

Seit Ende der 1960er Jahre ist Air Liquide ein wichtiger Partner von OXEA am Standort Ruhrchemie im Oberhausener Industriepark und versorgt diesen mit Sauerstoff, Stickstoff und Argon.

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