Curium investiert 32 Millionen Euro in Frankreich für Produktionslinie von Prostatakrebs-Radiopharmaka
2026-06-07 15:40
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de.wedoany.com-Bericht: Curium, ein weltweit führendes Unternehmen in der Nuklearmedizin, gab auf dem Gipfel „Choose France“ in Versailles bekannt, 32 Millionen Euro in Frankreich zu investieren, um eine neue Produktionslinie zu errichten und 20 hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen, wodurch die Produktionskapazität für Radiopharmaka gestärkt wird. Die Produktionslinie wird Europa mit ¹⁷⁷Lu-PSMA-I&T versorgen, einer gezielten Radioligandentherapie (RLT) zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC).

Mit dieser Investition positioniert sich Curium als ein Unternehmen, das Diagnostik und Therapie vereint, indem es seine langjährige Expertise in der Diagnostik mit einem auf RLT basierenden therapeutischen Produktportfolio kombiniert. In Frankreich beschäftigt Curium über 750 Mitarbeiter, betreibt 13 Produktionsstandorte und versorgt täglich mehr als 200 nuklearmedizinische Zentren. Der Standort der Investition ist Saclay, der historische Ursprung von Curium, der über ein erstklassiges wissenschaftliches Ökosystem verfügt und tief in der langen Geschichte der französischen Atomenergiekommission (CEA) verwurzelt ist. Curium hat in den letzten fünf Jahren bereits über 50 Millionen Euro in Frankreich investiert. Diese neue Investition zielt darauf ab, die Produktionskapazitäten für Diagnostik und Therapie zu erweitern, um der bis 2035 erwarteten zehnfachen Marktnachfrage gerecht zu werden.

Cyril Faya, CEO von Curium International, erklärte, dass Frankreich ein wichtiges Produktionszentrum für Curium sei und mehr als 20 % des weltweiten Umsatzes ausmache. Die Nuklearmedizin, insbesondere die Radioligandentherapie, werde ein wesentlicher Bestandteil der modernen Krebstherapie werden. Isabelle Rouzou, Senior Vice President und Leiterin für Qualität und Betrieb bei Curium International, sagte, die Wahl falle auf Frankreich aufgrund seines hochwertigen wissenschaftlichen, industriellen und medizinischen Ökosystems. Diese Investition werde neue Chancen für hochqualifizierte Fachkräfte schaffen und dazu beitragen, den Zugang von Krebspatienten zur Radioligandentherapie zu verbessern.

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