ENGIE Brasilien investiert 20 Millionen R$ in die Entwicklung von Strommasten, Fertigstellung bis 2027
2026-06-09 10:17
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de.wedoany.com-Bericht: ENGIE Brasil (ENGIE Brasil) leitet ein innovatives Projekt, bei dem gemeinsam mit Engetower und SAE Towers 20 Millionen R$ investiert werden, um eine neue Plattform für 525-kV-Übertragungsleitungsstrukturen zu entwickeln, die die Energieübertragungskapazität verbessern soll. Das Projekt mit dem Namen Torre Águia zielt darauf ab, die Baukosten zu senken, die Betriebseffizienz zu steigern und die Umweltauswirkungen zu verringern. Das Programm ist Teil des Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprogramms (PD&I) der Nationalen Elektrizitätsbehörde (ANEEL) und soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein.

ENGIE leitet innovatives Technologieprojekt und investiert 20 Millionen R$ in die Entwicklung einer neuen Generation von Strommasten in Brasilien

Gustavo Labanca, Direktor für Übertragung bei ENGIE Brasilien, erklärte, dass das Projekt das Engagement des Unternehmens zur Entwicklung von Lösungen zur Effizienzsteigerung des brasilianischen Stromsystems bekräftigt, gleichzeitig die Umwelt- und Bauauswirkungen reduziert und mehr Wettbewerbsfähigkeit für neue Übertragungsprojekte bringt. Es wird erwartet, dass die Torre-Águia-Serie die Effizienz, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit von Übertragungsleitungen verbessert und eine nationale technologische Lösung für zukünftige Projekte festigt.

Dieses Projekt entsteht in einem strategischen Kontext der Elektrizitätswirtschaft. Mit der rasanten Expansion der erneuerbaren Energieerzeugung, insbesondere in Regionen fernab großer Verbrauchszentren, steigt der Bedarf an Lösungen, die mehr Strom transportieren können, ohne neue Übertragungskorridore bauen zu müssen.

Der Vorschlag von ENGIE zielt darauf ab, das wichtigste technische Hindernis der Branche zu überwinden: die Erhöhung der natürlichen Übertragungskapazität der Leitungen, die durch den Indikator der Wellenimpedanzlast (SIL) gemessen wird. Diese neue Technologie wird eine Übertragungskapazität von etwa 1.682 MW ermöglichen und damit das derzeitige Marktniveau von etwa 1.665 MW übertreffen.

Der Unterschied liegt in der technischen Lösung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Modellen, die auf abgespannte Strukturen angewiesen sind, ist die Torre-Águia-Serie darauf ausgelegt, den Einsatz von freistehenden Stahlgittermasten zu erhöhen, was die Umsetzung in Gebieten mit komplexem Gelände erleichtert und technische Einschränkungen bei großen Übertragungsprojekten reduziert. Studien deuten auch auf eine mögliche Senkung der Investitionskosten für Übertragungsleitungen um 2 % bis 5 % hin.

Die Torre-Águia-Serie vereint verschiedene strukturelle Konfigurationen, darunter freistehende, abgespannte, Verankerungs- und Endverankerungsmasten, die nach dem Konzept eines Einzelmasts entwickelt wurden, um die Effizienz und Flexibilität der Projekte zu verbessern. Zu den erwarteten Fortschritten gehören die Vereinheitlichung der elektrischen Leistung verschiedener Masttypen, die Beseitigung von asynchronen Schwingungseffekten, die Erhöhung der betrieblichen Verfügbarkeit der Anlagen, die Verbesserung der Sicherheit während der Montage und Kabelverlegung sowie die Vereinfachung der Bauaktivitäten vor Ort.

Paulo Henrique Muller, Direktor für Energieumsetzung bei ENGIE Brasilien, fügte hinzu, dass die neue Strukturserie erhebliche Umweltvorteile mit sich bringt, wie z. B. eine geringere Anzahl von Fundamenten, einen geringeren Bedarf an Vegetationsrodung, eine schmalere Trassenbreite und geringere Auswirkungen auf den Boden. Diese Faktoren sind das Ergebnis einer größeren Variationsbreite der Strukturhöhen und einer neuen Anordnung der Phasenfixierung der Leiterseile, die einen größeren Abstand zwischen den Leitern und der angrenzenden Vegetation ermöglicht.

Das Projekt wird voraussichtlich 20 Monate dauern und in fünf Phasen durchgeführt: Bestandsaufnahme und Branchendiagnose, Konzeptdesign der neuen Strukturarchitektur, elektrische und mechanische Simulationen, Entwicklung spezifischer Isolatorketten sowie virtuelle und physische Tests zur Validierung der Technologie. Letztendlich wird erwartet, dass dem Markt ein vollständiger Satz von Projekten, Studien und Validierungen zur Verfügung gestellt wird, der die Einführung der neuen Technologie in zukünftigen Übertragungsprojekten ermöglicht.

Mario Wilson Cusatis, Manager für Leistungsmanagement und Innovation bei ENGIE, erklärte, dass das Projekt einen bedeutenden Fortschritt in der Übertragungstechnik darstellt, indem es eine strukturelle Lösung vorschlägt, die die SIL-Leistung von der Abhängigkeit von abgespannten Masten entkoppelt, was historisch gesehen die Flexibilität der Umsetzung vor Ort einschränkte. Die Torre-Águia-Serie kombiniert strukturelle Konzeptinnovationen, fortschrittliche elektromechanische Studien und neue Isolationsanordnungen, um dem Stromsystem eine höhere Übertragungskapazität, betriebliche Robustheit und konkrete Effizienzsteigerungen zu bieten.

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