Australisches Unternehmen Regener8 Resources startet Bodenprobenentnahme in Bosnien
2026-06-09 10:23
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de.wedoany.com-Bericht: Das an der australischen Börse notierte Explorationsunternehmen Regener8 Resources NL (ASX: R8R) gab am 9. Juni 2026 bekannt, dass es im Nordprojekt Srebrenica im Osten von Bosnien und Herzegowina die erste systematische Bodenprobenentnahme gestartet hat. Das Probenprogramm umfasst die beiden vorrangigen Zielgebiete Zanik und Još im Konzessionsgebiet Dolovi, mit insgesamt etwa 9.222 Proben, einem Linienabstand von rund 100 Metern und einer Anordnung entlang von Bergrücken und Nebengräben.

Regener8 Resources ist ein in Perth, Australien, ansässiges Explorationsunternehmen, das sich auf die Exploration und Erschließung von Polymetalllagerstätten wie Silber, Kupfer, Antimon, Zink und Blei spezialisiert hat und auch in Westaustralien und New South Wales mehrere Explorationsprojekte besitzt. Das Nordprojekt Srebrenica ist das Flaggschiff des Unternehmens, liegt im Tethys-Erzgürtel, umfasst eine Fläche von etwa 80 Quadratkilometern und besteht aus zwei Explorationslizenzen, Vagan und Dolovi. Das Konzessionsgebiet grenzt an die in Produktion befindlichen Blei-Zink-Silber-Minen Sase und Veliki Majdan der Mineco Group sowie an das Explorationsprojekt Viogor-Zanik des an der kanadischen Börse notierten Unternehmens Terra Balcanica Resources Inc. (CSE: TERA).

Diese Bodenprobenentnahme ist die erste moderne systematische Exploration in dem Konzessionsgebiet seit über fünfzig Jahren. Im Projektgebiet gibt es Überreste von mittelalterlichen Bergbaustollen, Schächten und Halden. Historische Explorationsdaten zeigen, dass im Zielgebiet Zanik bei einer Schürfgraben-Stichprobe aus dem Jahr 1975 Silbergehalte von 412 g/t, Blei 21,9 %, Zink 7,3 % und Antimon 0,9 % ermittelt wurden. Jüngste Stichproben aus dem Jahr 2026 ergaben ebenfalls hochgradige Ergebnisse mit Silber 210 g/t, Blei 11,1 % und Zink 4,7 %.

Im Zielgebiet Zanik ist eine etwa 2 Hektar große Abraumhalde an der Oberfläche sichtbar, die auf umfangreichen mittelalterlichen Bergbau hinweist. Eine Bachsedimentprobenahme aus dem Jahr 1977 ergab flussabwärts der historischen Abbaustätte einen maximalen Bleianomaliewert von 680 ppm, flussaufwärts 300 ppm. Jüngste Feldbegehungen identifizierten zudem Eisenhut-Brekzien-Gänge mit einer Ausdehnung von 1 bis 3 Metern sowie Quarzgänge mit sichtbarem Bleiglanz, Zinkblende und Pyrit. Im Zielgebiet Još sind zwar mehrere blei-zink-mineralisierte Strukturen auf geologischen Karten verzeichnet, jedoch gibt es keine historischen Abbauregistrierungen. Die Korrelation von magnetischen Anomalien mit Alterationszonen und mineralisierten Strukturen macht es zu einem potenziellen Ziel für nachfolgende bodengeophysikalische Magnetikmessungen.

Regener8 Resources hat die Übernahme des lokalen Unternehmens Orichalcum d.o.o. abgeschlossen und damit 100 % Eigentum an dem Projekt erworben. Die Ergebnisse dieser Bodenprobenentnahme werden zur Bestimmung von Zielgebieten für nachfolgende Detailbeprobungen, detaillierte geophysikalische Messungen und erste Bohrungen verwendet. Das Unternehmen plant, in den kommenden Wochen mit flächendeckenden Probenahmen und bodengeophysikalischen Magnetikmessungen zu beginnen.

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