de.wedoany.com-Bericht: Der Präsident des Peruanischen Instituts für Bergbauingenieure (IIMP), Juan Carlos Ortiz, erklärte, dass Peru unter der Voraussetzung einer gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit, beschleunigter Investitionen und verstärkter institutioneller Strukturierung in den kommenden Jahrzehnten zu einem der weltweit führenden Bergbauländer werden könne. Wenn es jedoch nicht gelinge, Verzögerungen zu beheben, werde die Fähigkeit, Ressourcen in Entwicklung umzuwandeln, eingeschränkt.
In seiner neuesten Kolumne „Ampeln des Bergbaus" sagte Ortiz, Peru verfüge über Ressourcen, Erfahrung, Fachkräfte und eine vorteilhafte Position auf dem globalen Markt für kritische Mineralien. Der Schlüssel liege darin, Potenzial in konkrete Ergebnisse umzusetzen. Er erwähnte, dass die kürzlich zwischen Peru und der Schweiz unterzeichnete Absichtserklärung zur Förderung eines verantwortungsvolleren handwerklichen und kleinskaligen Bergbaus zeige, dass Peru in der internationalen Bergbauagenda weiterhin eine bedeutende Rolle spiele. Die durch die Energiewende und technologische Entwicklungen getriebene Nachfrage nach Kupfer und kritischen Mineralien biete Peru Chancen, die durch Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Anziehung neuer Investitionen genutzt werden müssten.
Ortiz betonte, dass die internationale Gemeinschaft Peru zwar aufgrund seines reichen Projektbestands und geologischer Ressourcen das Potenzial zuspreche, der weltweit größte Kupferproduzent zu werden, doch übermäßig komplexe Genehmigungsverfahren und Konflikte, die zu Investitionsverzögerungen führten, schränkten die Branchenentwicklung weiterhin ein. Er argumentierte, dass natürliche Wettbewerbsvorteile nicht von Dauer seien. Während andere Bergbauregionen Fortschritte bei der Vereinfachung von Regulierungen, der Stärkung von Institutionen und der Anziehung von Investitionen erzielten, stehe Peru weiterhin vor Verzögerungen, die seine Fähigkeit beeinträchtigten, Ressourcen in Entwicklung umzuwandeln.
Angesichts der Prognosen eines stagnierenden Kupferabbaus und eines Rückgangs der Goldproduktion äußerte Ortiz Besorgnis und sah die Ausbreitung des illegalen Bergbaus als verschärfenden Faktor. Er schlug vor, eine langfristige Bergbauagenda voranzutreiben, um Explorationsarbeiten zu fördern, Investitionen Planungssicherheit zu bieten und illegale Aktivitäten entschlossen zu bekämpfen. Er wies darauf hin, dass Ressourcen allein nicht ausreichten; die Herausforderung bestehe darin, sie wettbewerbsfähig, nachhaltig und inklusiv zu erschließen, um Arbeitsplätze, Wachstum und mehr Chancen für alle Peruaner zu schaffen.

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