de.wedoany.com-Bericht: Vodafone hat eine Zwischenbilanz seines Netzausbaus der vergangenen zwölf Monate gezogen, von dem sowohl Mobilfunk- als auch Festnetzkunden profitieren. Der in Düsseldorf ansässige Telekommunikationskonzern gab an, eine Fläche von rund 715 Quadratkilometern aus Funklöchern befreit und erstmals mit seinem Mobilfunknetz versorgt zu haben.
„Das entspricht fast der Fläche der Stadt Hamburg oder etwa 100.000 Fußballfeldern“, so Vodafone. Durch die Inbetriebnahme von rund 900 neuen Mobilfunkstandorten, die von Technikern des Telekommunikationsunternehmens in abgelegenen und ländlichen Gebieten installiert und in Betrieb genommen wurden, konnten die Versorgungslücken geschlossen werden.

Darüber hinaus hat Vodafone bestehende Standorte aufgerüstet. An rund 10.000 weiteren Standorten wurde die 5G-Technologie zusätzlich aktiviert, um den Nutzern beim mobilen Internet höhere Bandbreiten zu bieten.
Im Festnetzbereich arbeitet Vodafone daran, mehr Nutzern hochwertige Anschlüsse zu ermöglichen. In den vergangenen zwölf Monaten wurden insgesamt 2.438 Modernisierungen im Kabelnetz durchgeführt, darunter 2.168 Segmentierungen und 270 Fiber-Deep-Maßnahmen, wodurch die Kapazität pro Nutzer erhöht wurde. Anfang 2026 wurde zudem die Upload-Bandbreite um 50 Prozent gesteigert.
Gemeinsam mit OXG hat Vodafone den Glasfaserausbau beschleunigt. Rund 600.000 Haushalte (Homes Passed) können nun einen Glasfaseranschluss nutzen. Vodafone erhöht die Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen zudem durch Kooperationen mit Wettbewerbern und hat kürzlich eine Partnerschaft mit der Deutschen Giganetz bekannt gegeben.
Vodafone gab an, in diesem Jahr über eine Milliarde Euro in den weiteren Netzausbau zu investieren – mehr als im Vorjahr. Das Unternehmen betonte, das Ziel sei es, im Mobilfunknetz mehr 5G und weniger Funklöcher sowie mehr Glasfaser und leistungsfähigere Gigabit-Internet-Fähigkeiten zu erreichen.
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