de.wedoany.com-Bericht: Der Immobilienentwickler Panattoni strebt mit der Stadt Turtle in Wisconsin eine „Kostenausgleichsvereinbarung“ für ein potenzielles Rechenzentrumsprojekt auf 430 Acre an. Das unter dem Namen „Project Cornmaze“ bekannte Vorhaben liegt zwischen den Städten Beloit und Turtle und wurde zuvor von Cambrin LLC entwickelt. Die in den Unterlagen aufgeführten Namen und E-Mail-Adressen dieses Unternehmens stimmen mit denen überein, die in den Dokumenten des von Meta bestätigten Rechenzentrums in Beaver Dam, Wisconsin, genannt werden. Panattoni hat angekündigt, das Projekt zu übernehmen, und bereits zwei Websites für das Rechenzentrum eingerichtet. Die Angelegenheit wird auf der Sitzung des Gemeinderats von Turtle am 9. Juni erörtert und möglicherweise zur Abstimmung gestellt.
Eine Kostenausgleichsvereinbarung ist eine Regelung, bei der die lokale Regierung dem Auftragnehmer bestimmte Kosten erstattet, die ihm im Rahmen der Projektarbeit entstehen. Die Regierung gab Anfang Mai bekannt, dass Panattoni Kontakt aufgenommen und seine Absicht erklärt habe, das Projekt zu übernehmen. „Project Cornmaze“ hat bei den Einwohnern von Beloit und Turtle erheblichen Widerstand hervorgerufen. Eine öffentliche Facebook-Gruppe namens „No Beloit Data Center“ hat bereits rund 3.000 Mitglieder versammelt, und ein weit verbreitetes Flugblatt empfiehlt den Bürgern, den Gouverneur aufzufordern, den Bau von Rechenzentren auszusetzen, sowie die Bezirks- und Kommunalbehörden zu bitten, Geheimhaltungsvereinbarungen zwischen Entwicklern und der Regierung zu verbieten. Das Grundstück gehört derzeit der Rock Road Companies Inc. mit Sitz in Janesville, Wisconsin. Über eine Vorabentwicklungsvereinbarung wird seit Juni 2025 verhandelt. Beloit und Turtle liegen im Rock County an der Grenze zwischen Wisconsin und Illinois. Panattoni Development wurde 1986 gegründet, ursprünglich als Unternehmen für Industrieimmobilien, und hat allein in den USA rund 625 Millionen Quadratfuß an Büro-, Logistik- und Industrieflächen entwickelt. Im August 2024 kündigte das Unternehmen an, mit der Entwicklung von Rechenzentren zu beginnen und setzte sich das Ziel, bis 2030 eine Rechenzentrumskapazität von 1 GW zu entwickeln. Laut der Unternehmenswebsite hat es 21 „aktive“ Rechenzentrumsprojekte. Das Unternehmen verfügt zudem über eine europäische Niederlassung, die im Juli 2025 nach der Abwerbung mehrerer ehemaliger Mitarbeiter von Colt Data Centre Services ein eigenes Rechenzentrumsteam aufbaute.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









