GENISOM AI präsentiert auf der ICRA 2026 in Österreich erstmals das vollständige verkörperte System
2026-06-10 13:40
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de.wedoany.com-Bericht: GENISOM AI hat auf der ICRA 2026 in Wien sein vollständiges Ökosystem für verkörperte Intelligenz vorgestellt, das auf dem vierbeinigen Roboter GENISOM M1 basiert und eigene Gelenkaktuator-Module, die MATRiX-Simulations-Infrastruktur, das autonome Navigationssystem RoamerX sowie das KI-Agenten-Framework SomaMind umfasst.

Die ICRA ist eine der weltweit führenden Konferenzen für Robotik und Automation und bringt Forscher, Ingenieure und Industriepartner aus aller Welt zusammen. Für GENISOM AI war Wien der erste bedeutende Auftritt auf dieser Konferenz, bei dem nicht ein einzelnes Produkt, sondern eine vollständige Produktpalette aus Hardware und Software präsentiert wurde. Auf der Messe zeigte GENISOM AI die Roboterplattformen GENISOM M1, L1, L1-W und L1 EDU sowie eine Roboterarm-Komponente und das eigene CHAMP-Gelenkaktuator-Modul.

Die Teilnehmer erhielten die Möglichkeit, Hardware- und Softwarekomponenten für die End-to-End-Entwicklung hautnah zu erleben – von einzelnen Aktuatoren bis hin zu vollständig autonomen Robotersystemen.

Der vierbeinige Roboter GENISOM M1 war das Hauptprodukt-Highlight der Messe. Der Roboter wird als erster leichter, hochbelastbarer und vollständig geschützter vierbeiniger Roboter der Branche positioniert, der ein Last-Eigengewicht-Verhältnis von 1:1 erreicht und kontinuierlich 30 Kilogramm tragen kann. Er verfügt über die Schutzklasse IP67, arbeitet in einem Temperaturbereich von minus 20 bis 55 Grad Celsius, erreicht eine maximale Radgeschwindigkeit von 8 Metern pro Sekunde, überwindet Hindernisse von bis zu 80 Zentimetern Höhe und bewältigt Steigungen von bis zu 45 Grad. Der GENISOM M1 wird von dem eigenen CHAMP P85MAX-S-Gelenkaktuator-Modul mit einem Spitzendrehmoment von 180 Newtonmetern angetrieben. Zwei Hot-Swap-fähige Akkus ermöglichen eine Laufzeit von bis zu fünf Stunden ohne Last, und 15 offene Schnittstellen erlauben die Integration mit externen Sensoren, Stromversorgungssystemen und Steuerungshardware. Diese Spezifikationen machen ihn für Szenarien wie Stromnetzinspektion, industrielle Anlagenüberwachung, Notfallmaßnahmen, Logistik und Sicherheitspatrouillen geeignet.

Auf der Softwareebene präsentierte GENISOM AI die MATRiX-Simulationsplattform, eine quelloffene Simulationsumgebung der nächsten Generation, die die MuJoCo-Physik-Engine mit Unreal Engine 5 kombiniert und native ROS2-Schnittstellen für Multisensor-Datenströme und Algorithmeninteraktion integriert. Die Plattform basiert auf dem REAL2SIM2REAL-Datenkreislauf und unterstützt die nahtlose Wiederverwendung von Szenen-Assets (wie 3D-Gaussian-Splatting, generative Gauß-Szenen, Punktwolken und Gittermodelle), wodurch Hardware-Testkosten gesenkt und die Zeit von der Simulation bis zur physischen Bereitstellung verkürzt werden. Entwickler können auf MATRiX unter https://github.com/zsibot/matrix zugreifen. Die intelligente Navigationsplattform RoamerX integriert Echtzeit-Kartierung mit Lidar, IMU und visuellen Sensoren, erreicht zentimetergenaue Lokalisierung durch ein visuell-Lidar-Deskriptormodell mit Driftkompensation und generiert in Kombination mit räumlich-zeitlichen Planungsalgorithmen effiziente Pfade in dynamischen Umgebungen. Dieses Verfahren wurde in Simulationen und öffentlichen praktischen Demonstrationen validiert. Das Ganzkörper-Steuerungsframework ermöglicht es vierbeinigen Roboterarmen, gleichzeitig die Körpergeschwindigkeit und die Endeffektor-Pose zu verfolgen. Diese Strategie wird durch Reinforcement Learning und Imitationslernen in der Simulation trainiert und anschließend auf die physische Hardware übertragen. Das physische und interaktive Agentensystem SomaMind verbindet über eine auf Verhaltensbäumen basierende Skill-Orchestrierungsschicht die hochrangige KI-Schlussfolgerung mit der physischen Roboterausführung, zerlegt komplexe Benutzeranweisungen in atomare Skill-Sequenzen, die Navigation, Wahrnehmung, Manipulation und Kommunikation umfassen, und ermöglicht es Entwicklern, das System durch das Schreiben wiederverwendbarer Skills auf Basis vorhandener Roboterfähigkeitsmodule zu erweitern.

Die Technologie von GENISOM AI wird bereits in der Stromnetzinspektion, Sicherheitspatrouille, Notfallrettung, Logistik, industriellen Werkstattüberwachung sowie in Bildungs- und Forschungsprojekten eingesetzt. Das Unternehmen hat auf der vierbeinigen Roboterplattform einen Meilenstein von 10.000 produzierten und ausgelieferten Einheiten erreicht. Seine Fabrik in Suzhou, China, betreibt automatisierte Montagelinien unter einem Qualitätsmanagementsystem, das nach ISO 9001, ISO 45001 und ISO 14001 zertifiziert ist. Ein Team der University of Manchester nutzte GENISOM AI-Hardware, um beim IROS 2025 Vierbeiner-Roboter-Wettbewerb, einem der strengsten Benchmarks im Bereich der Beinrobotik, den ersten Platz zu belegen, was die Zuverlässigkeit des Robotersystems unter Druck bestätigte.

GENISOM AI wurde im Dezember 2023 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Peking und ist ein Full-Stack-Unternehmen für verkörperte Robotik, das vierbeinige und humanoide Roboterplattformen entwickelt und gleichzeitig Partner in der Robotik-Wertschöpfungskette durch eigene Gelenkaktuator-Module, Plattformanpassung, ODM- und Produktionsunterstützung, Software-Toolchains sowie Sekundärentwicklungsressourcen unterstützt. Das Unternehmen beschäftigt rund 400 Mitarbeiter, von denen etwa 70 % in der Forschung und Entwicklung tätig sind, und hat auf seiner vierbeinigen Roboterplattform insgesamt über 10.000 Einheiten produziert und ausgeliefert, mit Anwendungen in der industriellen Inspektion, Sicherheitspatrouille, Notfallmaßnahmen sowie Forschung und Bildung.

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