de.wedoany.com-Bericht: Das US-amerikanische Startup Red Metals Inc. hat eine Startfinanzierung in Höhe von 10 Millionen US-Dollar erhalten. Das Unternehmen plant, mit diesem Geld in Charleston, South Carolina, eine 70 Millionen US-Dollar teure Anlage für recycelte Materialien zu errichten, um in die Kupferproduktion einzusteigen.
Red Metals gibt an, ein neuartiges Kupferraffinationsverfahren entwickelt zu haben, das darauf abzielt, die Herstellung von fertigen Kupferprodukten wieder in die USA zurückzuverlagern. Das Verfahren gewinnt Kupfer aus Altprodukten und Abfällen, anstatt das Metall aus zunehmend erschöpften Kupferminen zu fördern. Laut dem Magazin „Fast Company" sind ausrangierte Elektromotoren und Weihnachtslichter Quellen für recycelbares Kupfer.
Jackson Switzer, CEO von Red Metals, erklärte, dass die USA zwar über die Rohstoffe, die Nachfrage und die Arbeitskräfte für die großflächige Kupferproduktion verfügen, aber ein wirtschaftlich tragfähiges Raffinationsverfahren fehle. Das Unternehmen werde physikalische Verarbeitung, fortschrittliche Sortierung und metallurgische Raffination zu einem kontinuierlichen Betrieb integrieren, der Kupferrohstoffe direkt in Fertigprodukte umwandelt und so die Zwischenschritte der traditionellen Raffination eliminiert, die Kosten, Zeit und Emissionen erhöhen.
Das erste kommerzielle Produkt von Red Metals wird hochleitfähiger Kupferstab für Kabel, Magnetdrähte und andere elektrische Anwendungen sein. Das Unternehmen gibt an, dass das Verfahren für Rohstoffflexibilität ausgelegt sei, sich zunächst auf inländischen Kupferschrott konzentriere und ohne Subventionen wirtschaftlich tragfähig sein könne.
Die 10-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde wurde von Gigascale Capital angeführt, mit Beteiligung von Future Ventures, Los Altos in Kalifornien und MCJ aus Boston. Auch Tesla-Mitbegründer JB Straubel beteiligte sich. Switzer und Straubel haben zuvor gemeinsam am Aufbau des Metallproduktionsunternehmens Redwood Materials gearbeitet. Red Metals erhielt zudem wirtschaftliche Anreize vom Bundesstaat South Carolina und Charleston County zur Unterstützung der Anlagenentwicklung.
Red Metals gab keine genauen Kapazitäten für das Werk in Charleston an, erklärte jedoch, dass in der ersten Betriebsphase mindestens 45 Arbeitsplätze geschaffen würden. Switzer zog einen Vergleich zum Erfolg des benachbarten Stahl-Recyclers Nucor in North Carolina, der zunächst sehr klein gewesen sei, aber schließlich zum größten Stahlproduzenten der USA heranwuchs.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









