Erster Lithium-Konzentrat-Zug in Simbabwe transportiert 1.000 Tonnen
2026-07-28 10:59
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de.wedoany.com-Bericht: Die National Railways of Zimbabwe (NRZ) hat in Zusammenarbeit mit der Beitbridge-Bulawayo Railway (BBR) und dem Logistikunternehmen Silvergill eine spezielle Bahnlinie für den Transport von Lithium-Konzentrat von der Gwanda-Lithiummine zum Hafen von Maputo eingerichtet. Dieser Dienst soll eine effiziente Logistik für das schnell wachsende Exportvolumen von Lithiumprodukten des Landes gewährleisten.

Der erste Zug transportierte 1.000 Tonnen Lithium-Konzentrat auf der neu in Betrieb genommenen BBR-Strecke West Nicholson. Gemäß der Vereinbarung wird die Fracht zunächst von BBR von Gwanda nach Beitbridge befördert, dann von NRZ zur mosambikanischen Grenze nach Chicualacuala und anschließend über die mosambikanische Limpopo-Eisenbahn zum Hafen von Maputo – eine Gesamtstrecke von etwa 1.000 Kilometern.

Die NRZ erklärte, dass sich die Lithiumindustrie rasant entwickele und die Eisenbahn eine Schlüsselrolle dabei spiele, Exporte effizient auf internationale Märkte zu bringen. Diese Zusammenarbeit biete der NRZ neue Chancen, das Frachtvolumen zu steigern und den Bergbausektor Simbabwes zu unterstützen. Die BBR wird von der südafrikanischen Logistikgruppe Grindrod im Rahmen einer Konzession betrieben.

Die Eröffnung der neuen Route erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Simbabwe seine Position als größter Lithiumproduzent Afrikas festigt. Seit 2021 hat das Land chinesische Investitionen in Höhe von rund zwei Milliarden US-Dollar angezogen. Daten zeigen, dass Simbabwe im Jahr 2025 1,13 Millionen Tonnen Spodumen-Konzentrat nach China exportierte, was etwa 15 % der chinesischen Lithium-Konzentrat-Importe entspricht. Die Regierung fördert die lokale Verarbeitung und rechnet damit, dass die Exporte von Lithium-Sulfat bis 2030 auf 344.000 Tonnen pro Jahr steigen könnten.

Es wird erwartet, dass diese Vereinbarung der NRZ hilft, den langjährigen Rückgang des Frachtvolumens umzukehren. Das jährliche Frachtvolumen ist von rund 12 Millionen Tonnen in den 1990er Jahren auf etwa zwei Millionen Tonnen im Jahr 2025 gesunken, was den staatlichen Betreiber dazu veranlasst hat, aktiv Partnerschaften mit privaten Logistikunternehmen zu suchen, um neue Frachtquellen zu erschließen.

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