de.wedoany.com-Bericht: ExxonMobils Signature Polymers hat zwei Lösungen für einschichtige Polyethylenfolien entwickelt, die einen Anteil von bis zu 35 % an Post-Consumer-Rezyklat (PCR) enthalten. Damit wird eine dringende Nachhaltigkeitsherausforderung der Verpackungsbranche adressiert, während gleichzeitig die für schnelle Hygieneschrumpfverpackungsprozesse erforderlichen Leistungs- und Verarbeitungsstandards eingehalten werden.
Verarbeiter von Hygieneschrumpfverpackungen stehen zunehmend unter Druck, Folien mit Nachhaltigkeitsvorteilen anzubieten – darunter Dünnungsmöglichkeiten, die Zugabe von Rezyklat sowie recyclinggerechtes Design – ohne dabei die Verpackungsleistung oder Produktionseffizienz zu beeinträchtigen. Die Herausforderung verschärft sich durch die Zugabe von PCR, da recycelte Materialien die Folieneigenschaften und Verarbeitungseigenschaften beeinträchtigen können. ExxonMobil zufolge stehen viele Verarbeiter vor der Herausforderung, Hygieneschrumpfverpackungsfolien zu entwickeln, die diese Nachhaltigkeitsvorteile vereinen, um den Verbraucherpräferenzen und den Verpflichtungen der Markeninhaber gerecht zu werden.
Die Lösung stammt aus dem kürzlich eingeführten Markenportfolio Signature Polymers von ExxonMobil. Mit dieser Marke bündelt das Unternehmen seine Polyolefinprodukte, um die Navigation im Produktportfolio zu vereinfachen und die Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette zu fördern, um komplexe Nachhaltigkeitsherausforderungen im Verpackungsbereich zu bewältigen.
Das ExxonMobil Signature Polymers-Team arbeitete über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zusammen und entwickelte eine Rezeptur, die ausschließlich auf drei Polyethylen-Qualitäten basiert: Exceed Tough+ m 0518 Polyethylen, ExxonMobil HD 6207FL Polymer und ExxonMobil LD 07523 Polymer. Dieser vereinfachte Ansatz trägt zur Optimierung von Logistik und Produktionseffizienz bei, während gleichzeitig Nachhaltigkeitsziele erreicht werden. In einer Fallstudie von ExxonMobil wird darauf hingewiesen, dass mit nur drei Polyethylen-Qualitäten die Foliendicke reduziert und/oder ein PCR-Anteil von bis zu 35 % zugegeben werden kann, während die Leistungs- und Verarbeitungsanforderungen weiterhin erfüllt werden. Das metallocen-katalysierte Polyethylen Exceed Tough+ m 0518 dient als Grundgerüst und trägt zur Verbesserung der Folienzähigkeit und Durchstoßfestigkeit bei; in Kombination mit dem ExxonMobil HD 6207FL Polymer bietet die Rezeptur eine hohe Steifigkeit und Kriechbeständigkeit, die sicherstellt, dass die Verpackung während und nach dem Prozess formstabil bleibt. Die geringe Zugabe von ExxonMobil LD 07523 Polymer ermöglicht die Anpassung der Verarbeitungs- und optischen Eigenschaften.
Der Validierungsprozess umfasste umfassende Tests in mehreren Phasen der Verpackungswertschöpfungskette. Die Folien wurden im ExxonMobil-Werk hergestellt, anschließend auf der Apollo-Wicket-Maschine von Hudson-Sharp konvertiert und dann auf Optima-Geräten geformt und versiegelt. Die Apollo-Wicket-Maschine eignet sich für einschichtige Polyethylenfolien und liefert auch bei extrem dünnen Spezifikationen gute Ergebnisse. ExxonMobil zufolge ermöglichen die beiden Polyethylenfolien-Rezepturen aufgrund ihrer hervorragenden Siegelbarkeit sowie leichten Seitenschneid- und Stanzbarkeit eine hohe Maschinenausbeute. Tests auf Optima-Geräten zeigten, dass die Folien kommerziell nutzbar sind, eine gute Verarbeitbarkeit, ausreichende Steifigkeit zur Vermeidung von Folienverlängerung während der Handhabung und einen guten Greifer-Reibungskoeffizienten aufweisen. Diese Eigenschaften sind entscheidend für die Aufrechterhaltung von Verpackungsform und -funktion sowie für die sichere Produktumhüllung. Die Endfolien ermöglichten einen nahtlosen Hochgeschwindigkeits-Beutelungsprozess ohne Anpassungen der Endkunden-Maschineneinstellungen.
Die Folie erfüllt gleichzeitig mehrere Nachhaltigkeitsziele: Dünnung durch verbesserte Materialeigenschaften, einen signifikanten PCR-Anteil und die Beibehaltung der einschichtigen Polyethylenstruktur zur Unterstützung der Recyclingfähigkeit. Verpackungsintegrität und visuelle Attraktivität bleiben unbeeinträchtigt. ExxonMobil weist darauf hin, dass die beiden Polyethylenfolien-Rezepturen darauf ausgelegt sind, die Erwartungen der Verbraucher an nachhaltige Verpackungslösungen mit Vorteilen wie Dünnung und PCR-Anteil zu erfüllen, während gleichzeitig gute Bedruckbarkeit und optische Eigenschaften zur Unterstützung der Produktvermarktung gewährleistet werden. Laut ExxonMobil Signature Polymers zeigt diese Lösung, dass sich Umweltverantwortung und kommerzielle Leistungsfähigkeit in Hygieneschrumpfverpackungsanwendungen vereinbaren lassen.
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