Spanisches Endfouling-Projekt nutzt organische Hafenabfälle zur Entwicklung von Schiffsantifouling-Lösungen
2026-06-10 15:11
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de.wedoany.com-Bericht: Das Endfouling-Projekt in Valencia, Spanien, wurde gestartet, an dem das Institut für Kunststofftechnologie (Aimplas), BiotechVana, die Hafenstiftung Valencia (Fundación Valenciaport) und Seroil Valencia beteiligt sind. Ziel des Projekts ist es, organische Abfälle aus der Hafenumgebung zu nutzen, um neue nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die Schiffe schützen und die Effizienz des Seetransports verbessern.

Biofouling, verursacht durch die Ansammlung von Meeresorganismen an Schiffsrümpfen und anderen Unterwasserstrukturen, erhöht die Reibung zwischen Schiff und Wasser, was zu einem höheren Treibstoffverbrauch und erhöhten Schadstoffemissionen führt. Daten der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) zeigen, dass etwa 9 % des von Schiffen verbrauchten Treibstoffs mit diesen Meeresbewuchs zusammenhängen, was jährlich zu 80 bis 90 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen führen kann.

Das Projekt untersucht, wie organische Abfälle aus Hafenaktivitäten genutzt werden können, um neue biobasierte Additive zu gewinnen, die helfen, die Bildung dieser Bewuchs auf Schiffen und anderen Meeresstrukturen zu verhindern. Das Projekt wird vom Valencianischen Institut für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (Instituto Valenciano de Competitividad e Innovación) finanziert und zielt darauf ab, normalerweise entsorgte Abfälle in neue Materialien mit Mehrwert für den maritimen Sektor umzuwandeln, während gleichzeitig die Umweltauswirkungen von Hafenaktivitäten und der Schiffswartung reduziert werden.

Viele der derzeitigen Lösungen zur Bekämpfung von Biofouling haben Einschränkungen oder basieren auf chemischen Inhaltsstoffen. Diese Initiative konzentriert sich daher auf die Entwicklung biobasierter Alternativen, die in die für Schiffe verwendeten Materialien integriert werden können, um einen dauerhafteren und nachhaltigeren Schutz zu bieten. Das Projekt entwickelt enzym- und mikrobenbasierte Lösungen, die das Auftreten von Meeresbewuchs bereits in einem frühen Stadium verhindern können, und nutzt Künstliche Intelligenz sowie bioinformatische Werkzeuge, um die Leistung und Wirksamkeit dieser Verbindungen zu optimieren.

Eine weitere Arbeitslinie des Projekts ist die Entwicklung von Schutzsystemen, die es ermöglichen, diese biologischen Additive in Kunststoffmaterialien für den maritimen Sektor zu integrieren, ohne ihre Aktivität zu verlieren. Das Projekt umfasst auch das Prototyping und Tests unter realen Bedingungen, um die Leistung der entwickelten Lösungen auf Schiffen und Meeresstrukturen zu bewerten.

Die Reduzierung von Biofouling auf Schiffen kann nicht nur den Treibstoffverbrauch und die Schadstoffemissionen senken, sondern auch die Wartung und Lebensdauer von Meeresstrukturen verbessern. Die beteiligten Parteien streben mit dieser Initiative an, neue innovative Lösungen voranzutreiben, um die im Hafen anfallenden Ressourcen besser zu nutzen und auf ein nachhaltigeres Schifffahrtsmodell umzusteigen.

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