de.wedoany.com-Bericht: Der Betreiber von virtuellen Kraftwerken (VPP) und Anbieter von dezentralen Energieplattformen, Voltus Inc., hat mit Google einen dreijährigen Vertrag unterzeichnet, um im Rahmen des Modells „Bring Your Own Capacity" eine skalierbare Lösung für den Kapazitätsaufbau von Rechenzentren zu entwickeln.

Dana Guernsey, CEO von Voltus, erklärte, dass diese Partnerschaft den Kunden helfe, Kosten zu sparen, gleichzeitig saubere Kapazitäten ins Stromnetz einzuspeisen und ein Modell schaffe, dem andere Großverbraucher folgen könnten, um dezentrale Energieressourcen als Lösung für großflächige Kapazitätsbedarfe zu fördern.
Gemäß der Vereinbarung bündelt Voltus jährlich bis zu 100 MW an dezentralen Energieressourcen von lokalen Unternehmen und Haushalten, darunter Batterien, intelligente Thermostate und andere flexible Anlagen, und speist diese in das von Google finanzierte virtuelle Kraftwerk im US-amerikanischen PJM-Stromnetz ein. Voltus zahlt anschließend den am virtuellen Kraftwerk teilnehmenden Kunden eine Vergütung und wandelt Googles Kapazitätsbedarf in reale Einnahmen für die an PJM angeschlossenen Kunden um. Diese 100 MW an täglicher Stromressource bilden Googles dezentrale Stromeinheiten. Bei Spitzenlastzeiten steuert intelligente Software automatisch Strom aus Tausenden von Geräten ab, um die Spitzenlast zu reduzieren, wobei die PJM-Kunden diese einzelnen Anpassungen kaum wahrnehmen.
Für den großflächigen Energiebedarf weist Voltus darauf hin, dass traditionelle Ansätze den Bau umfangreicher neuer Anlagen sowie jahrelange und milliardenschwere Investitionen in den Netzausbau erfordern, was letztlich die Verbraucherkosten in die Höhe treibt. Eine Analyse der Wirtschaftsberatungsfirma Brattle Group zeigt, dass allein in den nächsten zehn Jahren durch eine bessere Nutzung bestehender Energieanlagen Einsparungen von 100 Milliarden US-Dollar für US-Verbraucher möglich wären.
Vor diesem Hintergrund arbeiten Voltus und Google daran, einen skalierbaren branchenweiten Bauplan für die Kapazität von Rechenzentren zu erstellen. Michael Terrell, Global Head of Advanced Energy bei Google, erklärte, dass Google die Nachfrage seiner eigenen Rechenzentren flexibilisiert und 1 GW an Nachfragesteuerungskapazität freigesetzt habe. Er betonte, dass Google sich dafür einsetze, dass sein Energiezuwachs in eine zuverlässigere und wirtschaftlichere Stromzukunft für die lokalen Gemeinden umgewandelt werde, und freue sich auf die Zusammenarbeit mit Voltus, um dieses innovative Modell zu verbreiten und Kapazitäten für das neue Wachstum von Rechenzentren freizusetzen.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









