de.wedoany.com-Bericht: Die VERAXA Biotech AG hat den Abschluss der Geschäftskombination mit der Voyager Acquisition Corp. bekannt gegeben und ist nun ein an der Nasdaq notiertes, innovatives Biopharmaunternehmen, das sich auf die Entwicklung der nächsten Generation von bispezifischen T-Zell-Engagern und Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten konzentriert.
Gemäß der Abschlussvereinbarung fusionierte die VERAXA Biotech AG mit Voyager und ging in der VERAXA Biotech Holding AG auf, die in VERAXA Biotech AG umbenannt wurde. Die Aktien werden unter dem Kürzel „VRXA“ und die Optionsscheine unter dem Kürzel „VRXAW“ ab dem 11. Juni 2026 am Nasdaq Capital Market gehandelt. Die Voyager-Aktionäre stimmten der Transaktion am 12. März 2026 zu, die VERAXA-Aktionäre am 27. Februar 2026.
Zur Förderung der Pipeline an Kandidaten schloss VERAXA eine Finanzierung über vorrangig besicherte Schuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 27,5 Millionen US-Dollar ab und unterzeichnete eine Aktienkaufvereinbarung über bis zu 50 Millionen US-Dollar. Die Erlöse aus der Finanzierung werden verwendet, um die BiTAC-TCE- und BiTAC-ADC-Programme in die klinische Entwicklungsphase zu bringen. Die zentrale Technologieplattform von VERAXA, BiTAC, ermöglicht die Schaffung bedingt aktivierter „UND-Gatter“-Therapiestrategien, die Krebszellen durch duale Antigene präzise angreifen und gleichzeitig gesunde Zellen intakt lassen. Die Plattform kann auch in komplementären Bereichen wie radioimmunologischen Konjugaten und Antikörper-Oligonukleotid-Konjugaten einen Mehrwert bieten.
Erste Daten des am weitesten fortgeschrittenen BiTAC-Programms von VERAXA wurden auf der Jahrestagung 2026 der American Association for Cancer Research vorgestellt. Die Daten zeigen, dass der BiTAC-TCE-Kandidat sowohl in vitro als auch in vivo Krebszellen angreift, die beide Zielmoleküle gleichzeitig aufweisen, während Zellen, die nur eines der Zielmoleküle exprimieren, geschont werden. Im Vergleich zu herkömmlicheren TCEs bietet er eine verbesserte Sicherheit bei vergleichbarer Wirksamkeit. Dr. Christoph Antz, CEO von VERAXA, erklärte, dass der Abschluss der Geschäftskombination es dem Unternehmen ermögliche, sich auf die Freisetzung des Potenzials der BiTAC-Plattform in der Krebstherapie zu konzentrieren.
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