Brasilianischer Bundesstaat São Paulo schreibt 1-MWp-Solaranlage aus
2026-06-12 08:58
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de.wedoany.com-Bericht: Die Regierung des Bundesstaates São Paulo hat eine Ausschreibung für den Bau und die Installation einer Photovoltaik-Solaranlage in der Stadt Águas de São Pedro veröffentlicht, um teilweise den Strombedarf der örtlichen öffentlichen Einrichtungen zu decken.

Canal Solar - Bundesstaat São Paulo schreibt Solaranlage in Águas de São Pedro aus

Die öffentliche Ausschreibung wurde am Mittwoch (10.) offiziell gestartet. Interessierte Unternehmen können ihre Absichtserklärungen bis zum 29. Juni einreichen. Laut Ausschreibungsunterlagen ist der Bau einer Anlage mit einer installierten Leistung von 1 MWp geplant, die an das Netz von CPFL Paulista angeschlossen wird. Die Investitionssumme wird auf 4,3 Millionen Brasilianische Real geschätzt, finanziert aus nicht rückzahlbaren Zuschüssen des Fonds zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung des Bundesstaates São Paulo (Fecop).

Neben der Nutzung erneuerbarer Energien zur Kompensation des Stromverbrauchs öffentlicher Gebäude ist auch geplant, die Warmwassersysteme der städtischen Bäder, die derzeit mit Flüssiggas (GLP) betrieben werden, auf elektrische Warmwasserbereiter umzustellen. Gleichzeitig werden Ladestationen für Elektrofahrzeuge installiert, um die zukünftige Elektrifizierung der städtischen Fahrzeugflotte vorzubereiten.

Die Stadtverwaltung von Águas de São Pedro gibt an, dass die jährlichen Ausgaben der Stadt für Energie, Kraftstoffe, Fahrzeugwartung, traditionelle Heizsysteme und andere öffentliche Einrichtungen derzeit etwa 3 Millionen Brasilianische Real betragen. Es wird erwartet, dass die Anlage nach ihrer Inbetriebnahme jährlich etwa 800.000 Brasilianische Real an Stromkosten einspart. Neben den direkten Kosteneinsparungen schafft die Stromvergütung auch die Voraussetzungen für die Ausweitung von Elektrifizierungsprojekten für die Energieverwendung in der Stadt.

„Die Photovoltaik-Solaranlage erzeugt nicht nur erneuerbare Energie und senkt die Stromausgaben der Stadt, sondern ist auch ein Mittel zur Nutzung von Energielösungen, die fossile Brennstoffe ersetzen, ohne das dies nicht möglich wäre“, sagte Natália Resende, Sekretärin des Sekretariats für Umwelt, Infrastruktur und Logistik (Semil) des Bundesstaates São Paulo.

Die Anlage wird als dezentrale Kleinerzeugung im Fern-Eigenverbrauchsmodus eingestuft. In diesem Modus wird der erzeugte Strom in das örtliche Verteilnetz eingespeist und in Gutschriften umgewandelt, die buchhalterisch zur Verrechnung des Stromverbrauchs öffentlicher Einrichtungen der Stadt verwendet werden. Das Projekt ist Teil der Strategie der Regierung des Bundesstaates São Paulo zur Ausweitung der Nutzung erneuerbarer Energien, zur Reduzierung von Emissionen und zur Förderung der Elektrifizierung öffentlicher Dienstleistungen.

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