Indonesische Regierung startet Digitalisierung der Sozialhilfe, erwartet jährliche Einsparungen von 14 Billionen IDR
2026-06-15 18:04
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de.wedoany.com-Bericht: Die indonesische Regierung plant, die Sozialhilfe bis 2026 im Rahmen des GovTech-Programms zu digitalisieren. Ein Pilotprojekt soll im September in Banyuwangi starten.

Illustration der Sozialhilfe

Luhut Binsar Pandjaitan, Vorsitzender des Nationalen Wirtschaftsrates (DEN) und Vorsitzender des Digitalisierungsreformausschusses, erklärte: „Wenn alles gut läuft, werden wir es 2026 landesweit einführen. Es erfolgt schrittweise, während wir gleichzeitig die Mängel in den einzelnen Regionen beobachten.“ Durch den Einsatz von GovTech wird die Verteilung der Sozialhilfe präziser. Die Regierung wird eine Neuerfassung der Daten durchführen und biometrische Daten nutzen, einschließlich Gesichtserkennung oder biometrischer Identifikation, um die Empfänger genauer zu identifizieren und so Fehler bei der Zielausrichtung der Sozialhilfe oder bei Geldtransfers auf ein sehr niedriges Niveau zu reduzieren.

Das Pilotprojekt umfasst auch die Verbesserung der Zielgenauigkeit der Sozialhilfe auf Basis des DTSEN sowie die Interoperabilität mit anderen Daten wie Gesundheitsdaten, Beschäftigungsdaten und Vermögensdaten. Berechtigte Bürger können sich über ein spezielles Portal oder mit Unterstützung registrieren und erhalten das Ergebnis ihres Antrags sowie die Begründung. Die Regierung hofft, dass dieses Pilotprojekt andere Regionen dazu bewegt, sich freiwillig als Standorte für prioritäre digitale Transformationsanwendungen zu melden, von denen einer mit dem Sozialschutz zusammenhängt.

Zuvor hatte Sozialminister Saifullah Yusuf darauf hingewiesen, dass der Staatshaushalt nach der vollständigen Digitalisierung der Sozialhilfe voraussichtlich jährlich bis zu 14 Billionen indonesische Rupien einsparen könne. Er erklärte, dass das digitale System die Verteilung der Sozialhilfe genauer, transparenter und rechenschaftspflichtiger mache, sodass Staatsgelder gespart und tatsächlich an berechtigte Bürger gelangen. Die Sozialhilfe wird über das nationale Sozialschutzportal integriert, das als Registrierungs- und Verifizierungsplattform für Sozialhilfeempfänger dient. Bürger können sich selbst oder im Namen anderer mit der digitalen Bevölkerungsidentität (IKD) als potenzielle Sozialhilfeempfänger registrieren. Für Bürger ohne Mobiltelefon ist eine Registrierung über PKH-Helfer möglich, die die biometrischen Daten der Bürger erfassen. Das System führt bei der Registrierung automatisch eine Verifizierung durch und zeigt anschließend an, ob der Bürger für den Bezug von Sozialhilfe berechtigt ist.

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