Asturiana de Fertilizantes investiert 4,5 Millionen Euro in Modernisierung des Werks im Hafen von Avilés
2026-06-16 09:23
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de.wedoany.com-Bericht: Die Asturiana de Fertilizantes plant, mehr als 4,5 Millionen Euro in die Modernisierung ihres Werks im Hafen von Avilés (puerto de Avilés) zu investieren.

Das Projekt soll im Zeitraum 2026 bis 2028 umgesetzt werden, vorausgesetzt, die Hafenkonzession wird verlängert. Der Modernisierungsplan umfasst 14 konkrete Maßnahmen mit dem Ziel, das Werk zu einem Vorreiter in den Bereichen Produktionseffizienz, ökologische Nachhaltigkeit, Sicherheit und industrielle Digitalisierung zu machen.

Eine der wichtigsten geplanten Maßnahmen ist der Bau eines neuen geschlossenen Lagers, das speziell für die Lagerung von pulverförmigen Produkten vorgesehen ist. Dies soll diffuse Emissionen vermeiden und die Lagerbedingungen verbessern. Darüber hinaus wird das Unternehmen in den Granulierungs- und Reifelinien fortschrittliche Gaswaschsysteme einführen, die Mahlwerkstatt schalldicht einkapseln und im Rahmen seiner Konzession ein System zur Regenwassersammlung und -wiederverwendung entwickeln.

Der Plan umfasst auch Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz des Werks, wie den Einbau einer neuen Trommel in einem Trockner, was den Brennstoffverbrauch pro Tonne Produkt senken soll. Gleichzeitig wird das Unternehmen geschlossene Fördersysteme vom Typ Redler einsetzen, um Rohstoffverluste zu minimieren und Staubaufwirbelungen auf den Straßen zu vermeiden, wodurch die Sauberkeit und Effizienz der industriellen Prozesse gesteigert wird.

Die Digitalisierung ist ein weiterer zentraler Schwerpunkt dieser Investition. Das Unternehmen plant, die Produktion, Logistikplanung und Betriebsführung durch ein neues System mit Künstlicher Intelligenz zu optimieren. Diese Transformation wird auch die Neuaufstellung des SCADA-Kontrollraums nach Industrie-4.0-Standards, die Installation biometrischer Zugangskontrollsysteme, eine neue digitale Waage mit integriertem ERP sowie die Aufrüstung der elektrischen Systeme gemäß den neuesten Technologie- und Schutzanforderungen umfassen.

Das Werk von Asturiana de Fertilizantes im Hafen von Avilés verfügt über ein einzigartiges Industriemodell, dessen Kern auf der Symbiose zwischen Hafen- und Industrieaktivitäten basiert. Das Unternehmen bezieht Schwefelsäure direkt über eine Pipeline von einem benachbarten Metalllieferanten im Hafen, der die Säure als Nebenprodukt herstellt. Diese Integration ermöglicht es dem Werk, den Straßentransport zu eliminieren, logistische Risiken zu reduzieren und einen stabilen Zugang zu einem wichtigen Rohstoff für die Herstellung von Superphosphat (superfosfato simple) zu gewährleisten.

Mit diesen neuen Investitionen will das Unternehmen seine Umweltposition weiter stärken, diffuse Emissionen reduzieren, die Gassammlung und -behandlung verbessern, die Ressourcennutzung optimieren und den industriellen Betrieb in Richtung Effizienz, Sauberkeit und Digitalisierung lenken. Das Werk hat eine Jahreskapazität von 265.000 Tonnen und strebt einen Nettoumsatz von 240.000 Tonnen an.

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