de.wedoany.com-Bericht: Schneider Electric und die National Electrical Manufacturers Association (NEMA) haben bekannt gegeben, dass das US-amerikanische Lieferkettenwerk des Unternehmens die Zertifizierung im Rahmen des NEMA-Programms „Make it American“ für den Inlandsanteil erhalten hat.
Das NEMA-Zertifizierungsprogramm „Make it American“ soll seinen Mitgliedern helfen, Produkte anzubieten, die den Anforderungen des „Build America, Buy America Act“ (BABA) entsprechen. Das BABA-Gesetz basiert auf dem Bipartisan Infrastructure Law und schreibt vor, dass alle Stahlprodukte, Fertigwaren und Baumaterialien in Infrastrukturprojekten, die Bundesmittel erhalten, die Vorschriften zum Inlandsanteil erfüllen müssen. Im Zuge dieser Zertifizierung plant Schneider Electric Investitionen in Höhe von 700 Millionen US-Dollar in die heimische Fertigung und Energietechnologie.
Schneider Electric begann im vergangenen Jahr mit dem Werk in Fairfield, Ohio, die NEMA-Zertifizierung für den „Make it American“-Prozess (Anlagenverfolgung) zu beantragen. Im Mai 2025 gehörte das Werk in Fairfield zu den ersten Werken in den USA, die diese Zertifizierung erhielten. Laut Schneider Electric sind inzwischen mehr als 20 Werke des Unternehmens in den USA zertifiziert und in das NEMA-„Make it American“-BABA-Register eingetragen.
Diese zertifizierten Werke produzieren wichtige elektrische Ausrüstungen wie Nieder- und Mittelspannungsschaltanlagen, Leistungsschalter, Frequenzumrichter und Motorsteuerzentralen. Die Werke verteilen sich auf mehrere Bundesstaaten, darunter Kalifornien, Iowa, Indiana, Kentucky, Massachusetts, Missouri, Nebraska, North Carolina, Ohio, South Carolina, Tennessee und Texas.
Für Kunden, die Ausrüstungen beschaffen und Bundesförderprojekte beantragen, belegt diese Zertifizierung die Fähigkeit des Unternehmens, Produkte zu liefern, die den BABA-Anforderungen an den Inlandsanteil entsprechen, und somit die Auflagen für Bundesförderprojekte zu erfüllen. Kelly Becker, Präsidentin des Nordamerika-Geschäfts bei Schneider Electric, erklärte, dass das Wachstum der künstlichen Intelligenz und der beispiellose Energiebedarf einen Wendepunkt für die US-Industrie darstellen. Im Zuge dieser Zertifizierung wurde Becker in den NEMA-Vorstand berufen und wird die Organisation bei der Entwicklung von politischen Initiativen, rechtlichen Maßnahmen, Arbeitskräftelösungen und Betriebsstrategien unterstützen.
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