iOCO SBT aus Südafrika bringt DIMPL-Plattform für digitales Identitätsmanagement auf den Markt – MTN senkt jährliche Betrugsverluste von über einer Million Dollar auf null
2026-06-16 11:46
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de.wedoany.com-Bericht: Die von iOCO SBT auf Basis der ROC Unified Vision AI-Plattform entwickelte digitale Identitätsmanagement-Plattform DIMPL gewährleistet durch lokale Bereitstellung, verschlüsselte Vorlagenspeicherung und mehrschichtige Lebenderkennung die Datensouveränität. Gleichzeitig verbessert sie die Datenbankintegrität der MTN-Einzelhandelsfilialen, verkürzt die Registrierungszeit von 20 bis 30 Minuten auf 2 bis 3 Minuten und senkt die jährlichen Einzelhandelsbetrugsverluste von über einer Million Dollar auf null.

Digitale Identitäten zeigen Potenzial bei der Eindämmung von Betrug und Diebstahl sowie der Verbesserung des Kundenservice, doch bestehen stets Bedenken hinsichtlich des Missbrauchs von Daten zur Überwachung, Ausgrenzung oder durch Hackerangriffe. Mit der zunehmenden Einführung biometrischer Lösungen in den Bereichen Banken, Versicherungen, Gesundheitswesen und Telekommunikation wird die Frage nach Datenkontrolle, Speicherort und Zugriffsberechtigungen immer dringlicher. Robert Falkner, Vertriebsleiter bei iOCO SBT, weist darauf hin, dass diese Bedenken bei Einsatz fortschrittlicher Identitätsmanagementlösungen mit vollständiger Datensouveränität und mehrfacher biometrischer Lebenderkennung unbegründet sind.

Falkner erläutert, dass die von Militär, Strafverfolgungsbehörden und globalen Fintech-Marken vertrauenswürdig genutzte ROC Unified Vision AI-Plattform die Datensouveränität durch vier Säulen gewährleistet: lokale und physisch isolierte Bereitstellung innerhalb der Infrastruktur der Organisation; vollständige Datenverschlüsselung und Zugriffskontrolle; eigenständige Kontrolle über Aufbewahrung und Löschung durch die Organisation; keine Speicherung von Original-Gesichtsbildern, sondern nur von verschlüsselten biometrischen Vorlagen zur Reduzierung des Leckrisikos. Die Plattform gehört zu den Spitzenreitern in NIST-Bewertungen, ist iBeta Level 2 PAD-zertifiziert, erfüllt die GDPR- und ISO-Standards und ist MOSIP-zertifiziert (Modular Open Source Identity Platform), geeignet für nationale Identitätsinfrastrukturen unter souveräner staatlicher Kontrolle.

Die auf ROC basierende DIMPL-Plattform für digitales Identitätsmanagement integriert mehrere KI-Funktionen: Gesichtserkennung, Altersschätzung, Deepfake- und Lebenderkennung, Gesichtsanalyse, Fingerabdruckerkennung, latente Fingerabdruckzuordnung, Iriserkennung, Tätowierungszuordnung, Kennzeichenerkennung, Fahrzeugerkennung, Objekterkennung und Waffenerkennung. Falkner nennt als Beispiel die Suche nach Personen mit bestimmten Attributen wie rotem Rucksack und Mütze in einer belebten Straße. Die Plattform bietet schnelle und genaue biometrische Erfassung für KYC-Registrierungen, wandelt Selfies in sichere Vorlagen um und überprüft sie mit offiziellen Dokumenten, während sie durch Lebenderkennung Betrugs- und Deepfake-Risiken reduziert.

Aus Endnutzersicht müssen Organisationen keine persönlichen Identitätsdaten teilen; die Daten werden verschlüsselt gespeichert, und selbst bei Abfangen können die Vorlagen nicht entschlüsselt werden. Falkner betont, dass DIMPL auf ROC basiert, da diese Technologie branchenweit führend ist und den Kunden vollständige Sicherheit bietet. iOCO SBT integriert die ROC-Technologie zudem über SDKs in bestehende Kundensysteme oder -datenbanken, um sie zum Bestandteil von Arbeitsabläufen zu machen. Falkner erklärt, dass das digitale Identitätsmanagement bereits in Prozesse eingebettet ist: Wenn ein Agent die Kontoeröffnung oder die Beantragung medizinischer Hilfe bearbeitet, ist die Identitätsprüfung bereits integriert. Er weist darauf hin, dass Identitätsbetrug und -diebstahl häufig vorkommen, Kreditkartennummern, Personalausweisnummern und andere Details immer wieder gehackt und gehandelt werden, während das einzige nicht stehlbare reale Objekt das lebende Gesicht ist – daher wird das Gesicht zum entscheidenden Identifikator.

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