de.wedoany.com-Bericht: Das spanische Innovationszentrum All4Zero hat eine Technologievalidierung zur Fixierung von Kohlendioxid mithilfe von Industrieabfällen abgeschlossen. Die Validierung bestätigt, dass bestimmte industrielle Nebenprodukte CO₂ stabil und dauerhaft absorbieren und permanent binden können.

Die Technologie mit dem Namen HECO® wurde von der Firma SBS entwickelt und gemeinsam mit Holcim, ArcelorMittal und Terresis in drei strategischen Bereichen – Zementherstellung, Stahlproduktion und Bergbau – evaluiert. Das System reduziert nicht nur Emissionen, sondern erzeugt auch Materialien mit neuen industriellen Anwendungsmöglichkeiten.
Das HECO®-Verfahren basiert auf der beschleunigten Mineralisierung alkalischer fester Abfälle. Bei diesem Umwandlungsprozess wird CO₂ dauerhaft in der Struktur des behandelten Materials gebunden, sodass wiederverwertbare Mineralien oder Gesteinskörnungen entstehen. In den Versuchen wurden insgesamt acht verschiedene Materialien untersucht, von denen sieben vielversprechende Ergebnisse zeigten, was das Potenzial des Ansatzes für verschiedene Arten industrieller Nebenprodukte belegt.

Die erzeugten Materialien weisen Eigenschaften auf, die spezifische Anwendungen im Bausektor ermöglichen, darunter die Nutzung als recycelte Gesteinskörnungen, Füllmaterialien oder als Bestandteile von Zement und Bindemitteln mit geringem CO₂-Fußabdruck. Aitor Pablos, Business Development Manager bei SBS, erklärte, dass die Technologie CO₂-Emissionen in Materialien mit potenziellem Anwendungswert für die Bauindustrie und andere Branchen umwandeln und so die Kreislaufwirtschaft und eine kohlenstoffarme Wirtschaft fördern könne. Verónica Climent, Industrial Performance Manager bei Holcim, wies darauf hin, dass die Konzeptvalidierung belege, dass CO₂ dauerhaft und sicher in verschiedenen industriellen Nebenprodukten gespeichert werden könne. Die Ergebnisse bestätigten die Machbarkeit der Weiterentwicklung des vorläufigen Designs einer zukünftigen Verarbeitungsanlage sowie deren industrielle Skalierung.

Nach Abschluss dieser Versuche ist das Ziel, eine Pilotanlage zu errichten, die die HECO®-Technologie unter realen Bedingungen einsetzen kann. Die endgültige Entscheidung hängt von Faktoren wie der Energiebilanz und der Integration in bestehende Anlagen ab. Jorge Baños, Geschäftsführer von Terresis España, sieht in diesem Modell die Chance, durch die Aufwertung von Nebenprodukten die Kreislaufwirtschaft zu fördern und gleichzeitig die CO₂-Emissionen zu reduzieren.
All4Zero entstand vor zweieinhalb Jahren und wird von ArcelorMittal, Holcim, Iberia und Repsol gemeinsam vorangetrieben. Mittlerweile vereint das Zentrum 27 weitere Unternehmen mit dem Ziel, Technologien zur Emissionsreduzierung und Ressourcennutzung zu unterstützen, um das Netto-Null-Emissionsziel bis 2050 zu erreichen.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









