J2 Metals bestätigt drei historische Minen im Sierra-Plata-Projekt in Mexiko
2026-06-16 16:34
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de.wedoany.com-Bericht: J2 Metals Inc. hat bei den ersten Feldarbeiten im Sierra-Plata-Projekt im mexikanischen Bundesstaat Guerrero drei historische Minen bestätigt und 53 Gesteinsproben entnommen, in denen eine polymetallische Sulfidmineralisierung beobachtet wurde. Die Geologen des Projekts führten diese Entdeckungen zwischen dem 19. und 31. Mai 2026 unter der Leitung des Landesmanagers des Unternehmens, Carlos Cham, durch.

Das Sierra-Plata-Projekt ist ein 2.203 Hektar großes Silber-Gold-Antimon-Explorationsprojekt in Zacualpan, einem der historisch produktivsten epithermalen Bergbaureviere Mexikos. Das Projekt umfasst fünf ehemalige hochgradige Minen, die entlang regionaler, tektonisch kontrollierter Gangzüge verteilt sind. Jüngste Beprobungen der Abraumhalden des Projekts ergaben Gehalte von bis zu 3.932 g/t Silberäquivalent. Die Mineralisierung tritt in quarzdominierten Gangsystemen auf, die feinkörnige Sulfide sowie begleitendes Gold und Antimon enthalten, was auf ein niedrig- bis mitteltemperiertes epithermales System mit starker vertikaler Metallzonierung hindeutet.

Thomas Lamb, CEO von J2, erklärte, dass die Entdeckungsrate in Sierra Plata den Erwartungen für die Region entspreche, da bereits in den ersten zwei Wochen der Feldarbeit sechs historisch abgebaute Bergbaustandorte identifiziert wurden. Derzeit befinden sich 53 Proben zur Analyse im Labor, während auf dem 2.200 Hektar großen Explorationsgebiet erst 250 Hektar geologisch kartiert wurden.

Bis zum 31. Mai 2026 identifizierte das Geologenteam insgesamt sechs historische Minen im Sierra-Plata-Projektgebiet, von denen drei im Mittelpunkt dieser Bekanntmachung stehen.

Die Mine El Samano befindet sich bei den UTM-Koordinaten 421723E/2058377N und besteht aus einem etwa 5 Meter langen Untertagebau in schwarzem Schiefer. Eine von der Mündung der Mine geborgene Schwemmprobe zeigte ein Gangfragment aus weißem Quarz, Calcit und Amethyst mit sichtbaren polymetallischen Sulfiden, was auf eine potenzielle Basis- und Edelmetallmineralisierung hindeutet.

Die Mine El Chinicuil befindet sich bei den UTM-Koordinaten 421193E/2058179N und ist derzeit eingestürzt. Vor Ort entnommene Handstücke zeigen Quarz-Calcit-Gänge mit polymetallischen Sulfiden, deren Mineralisierungstyp mit den in anderen Bereichen des Projekts beobachteten Merkmalen übereinstimmt. Das Unternehmen plant, diese Struktur in zukünftigen Feldarbeiten neu zu bewerten, um einen sicheren Zugang zu ermöglichen.

Die Mine El Cedro Rojo befindet sich bei den UTM-Koordinaten 421562E/2056410N und ist derzeit durch Deckschichten versiegelt und nicht zugänglich. J2 plant, sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu untersuchen, um die Möglichkeit einer sicheren Freilegung und Beprobung zu bewerten.

Im Rahmen der Beprobung und geologischen Kartierung entnahm das Team insgesamt 53 Gesteinsproben von den sechs identifizierten Minen und den umliegenden Aufschlüssen an der Oberfläche. Darüber hinaus wurden an der Oberfläche vier Quarzgänge mit oxidischer Eisenmineralisierung identifiziert. Die Laborergebnisse stehen noch aus; das Unternehmen wird nach Erhalt weitere Kommentare zur Bedeutung der Gangstrukturen abgeben. Die geologische Kartierung hat nun 250 der etwa 2.200 Hektar des Projektgebiets abgedeckt und drei verschiedene lithologische Einheiten identifiziert: Kalkstein, Sandstein und schwarzen Schiefer. Oxidationszonen wurden ebenfalls kartiert und werden mit den historischen Minen und den oberflächlichen Gangvorkommen in Verbindung gebracht.

Im nächsten Schritt wird das Feldteam die systematische Lokalisierung und Beprobung der historischen Minenstrukturen im gesamten restlichen Projektgebiet fortsetzen und gleichzeitig die geologisch-tektonische Kartierung sowie die Alterationsstudien vorantreiben. Zu den Prioritäten gehören die Neubewertung der versiegelten Minen, die Entwässerung der zweiten Sohle der Mine El Sabino sowie der Eingang und die Interpretation der Ergebnisse der geochemischen Analysen der bereits eingereichten 53 Proben.

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