de.wedoany.com-Bericht: Bei der heutigen Pressekonferenz des Informationsbüros des Staatsrates erklärte der Sprecher des Nationalen Statistikamtes, dass die Preise für Industrieprodukte unter dem gemeinsamen Einfluss internationaler und nationaler Faktoren den seit der zweiten Jahreshälfte des letzten Jahres allmählich steigenden Trend fortsetzten. In der nächsten Phase: Wird der Aufwärtstrend des Erzeugerpreisindex (PPI) anhalten? Der Sprecher des Nationalen Statistikamtes gab hierzu eine Analyse und Antwort.
Der Sprecher des Nationalen Statistikamtes führte aus, dass der Erzeugerpreisindex (PPI) im Mai im Jahresvergleich um 3,9 % gestiegen sei, wobei die Steigerungsrate um 1,1 Prozentpunkte höher lag als im Vormonat; im Monatsvergleich habe er acht Monate in Folge einen Anstieg verzeichnet. Dies spiegele den Effekt der Optimierung und Aufwertung der Industriestruktur wider. Die Nachfrage nach der Erneuerung von Fertigungsanlagen habe sich weiterhin freigesetzt, was in Kombination mit den gestiegenen Preisen für einige Rohstoffe zu einem Preisanstieg in der Eisen- und Stahlverhüttung sowie -verarbeitung geführt habe. Die beschleunigte Elektrifizierung und die verstärkte Anwendung von Künstlicher Intelligenz hätten zu einem starken Anstieg der Rechenleistungsnachfrage geführt, was wiederum Preiserhöhungen in Branchen wie Nichteisenmetalle, Elektronik und Elektromaschinenbau nach sich zog.
Darüber hinaus habe die saisonal bedingte Nachfragesteigerung auch zu Preiserholungen in einigen Branchen beigetragen. Im Mai seien die Preise im Kohlebergbau und in der Kohleaufbereitung gestiegen, hauptsächlich aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Kohlebevorratung zur Bewältigung der Spitzenlast im Sommer sowie der erhöhten Nachfrage nach nicht-elektrischer Kohle in Bereichen wie der chemischen Industrie und Baustoffen.
Der Sprecher des Nationalen Statistikamtes erklärte, dass die Rohölpreise international zwar etwas zurückgegangen seien, aber weiterhin auf einem hohen Niveau lägen. Im Vergleich zwischen Mai dieses Jahres und Mai des Vorjahres seien die Erzeugerpreise in Branchen wie Öl- und Gasförderung, Erdölverarbeitung und Chemie immer noch deutlich gestiegen. Hinsichtlich der importierten Auswirkungen der internationalen Energiepreisschwankungen auf die inländischen Preise würden wir die Überwachung und Beobachtung kontinuierlich verstärken. Mit Blick auf die nächste Phase entwickle sich das internationale Umfeld weiterhin komplex, und es gebe viele geopolitische Unsicherheiten. China verfüge jedoch über eine relativ starke Fähigkeit zur Energieversorgungssicherung, die Importkanäle würden zunehmend diversifiziert, und die Umstellung auf saubere Energie werde kontinuierlich vertieft, sodass gute Grundlagen und Bedingungen für die Bewältigung externer Marktschwankungen bestünden.
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