Schottland verspricht Unterstützung für über 40 GW Offshore-Windkraft – Investitionen in Milliardenhöhe
2026-06-18 11:28
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de.wedoany.com-Bericht: Die schottische Regierung hat zugesagt, „alles in ihrer Macht Stehende" zu tun, um Offshore-Windentwickler bei Projekten mit einer Leistung von über 40 Gigawatt zu unterstützen, die sich derzeit in der Bereitschafts-, Planungs- oder frühen Entwicklungsphase befinden.

GOW 2026: ‚Spielverändernde‘ Offshore-Windkraft aus schottischer Sicht

Der Minister für Europa, Außenbeziehungen und Energie, Stephen Gethins, erklärte, dass der Umfang der schottischen Projektpipeline – von denen mindestens die Hälfte auf schwimmende Windkraftkapazitäten entfällt – die Region an die „Spitze der globalen Offshore-Windentwicklung" bringe. Gethins, der nach den schottischen Parlamentswahlen im Mai sein Amt antrat, wies darauf hin, dass dies eine potenzielle, „spielverändernde" wirtschaftliche Chance biete, die rund 50.000 zusätzliche Arbeitsplätze und Kapitalinvestitionen in Höhe von rund 100 Milliarden Pfund schaffen könne.

Gethins räumte die Gegenwinde für die Branche ein und erklärte, dass schottische Minister die Branche unterstützen würden. Auf der globalen Offshore-Windkonferenz von RenewableUK in Manchester sagte er heute Morgen (17. Juni): „Wir wissen, dass die letzten Jahre nicht einfach waren. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um den anhaltenden Erfolg dieser Branche sicherzustellen." Zu den entsprechenden Maßnahmen gehört die fortgesetzte Vereinfachung der Genehmigungsverfahren.

Die schottische Regierung hat außerdem die Einrichtung eines „ScotWind Wealth Fund" zugesagt, der darauf abzielt, die Einnahmen aus den Offshore-Wind-Leasingrunden zu schützen und zu verhindern, dass sie zur Finanzierung laufender öffentlicher Ausgaben verwendet werden. Gleichzeitig forderte Gethins London auf, die von der britischen Regierung im Bereich der Energiepolitik vorbehaltenen Befugnisse zu nutzen, um die derzeit in Betracht gezogenen kurz- und langfristigen Reformen der Netzentgelte umzusetzen. Er erklärte, dass die britische Regierung (Westminster) eingreifen müsse, um die „unverhältnismäßigen Auswirkungen" des Systems der Übertragungsnetznutzungsentgelte (TNuOS) zu beheben, das derzeit für Projekte im äußersten Norden Schottlands die höchsten Übertragungskosten erhebt. Gethins sagte: „Das derzeitige System ist für schottische Projekte strafend und unfair. Die britische Regierung muss Verantwortung übernehmen und das System dringend reformieren."

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