Core Power startet Machbarkeitsstudie für schiffsgestützte Small Modular Reactors
2026-06-19 17:32
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de.wedoany.com-Bericht: Das Unternehmen Core Power hat ein Forschungsprojekt gestartet, um die Machbarkeit der Installation von Small Modular Reactors (SMRs) auf Hochseeschiffen zu bewerten. Das Projekt konzentriert sich darauf, den von BWX Technologies entwickelten mPower-Reaktorentwurf in eine schiffsgestützte Struktur namens schwimmendes Kernkraftwerk zu integrieren.

Auf See montierte Antriebseinheiten bieten einen Weg, regionale Energieengpässe zu umgehen.

Mikal Bøe, CEO von Core Power, erklärte, das Unternehmen baue, integriere und setze schiffsgestützte Kernenergiesysteme ein, um Industrien und Ländern dort zuverlässigen Strom zu liefern, wo er am dringendsten benötigt werde. Der Schwerpunkt dieser Bewertung liege auf der Planung der rechtlichen Compliance-Anforderungen, der physikalischen technischen Anpassungen und der Finanzstruktur, die erforderlich seien, um diese mobilen Energiestationen in Betrieb zu nehmen.

Durch die vollständige Verlagerung des Montageprozesses von Standardbaustellen auf industrielle Werften wollen die Beteiligten die Produktionspläne stabilisieren und die bei landgestützten zivilen Infrastrukturprojekten üblichen Verzögerungen vermeiden. Bøe fügte hinzu, die Bewertung der mPower-Technologie sei ein entscheidender Schritt zur Beschleunigung der Strategie für vollmodulare schwimmende Kernkraftwerke.

Da der Stromverbrauch schneller wächst als der Bau neuer Versorgungseinrichtungen, steigt der Druck auf die traditionellen Stromnetze kontinuierlich. Die Entwicklung landgestützter Kernkraftwerke erfordert oft die Bewältigung langwieriger lokaler Bebauungsvorschriften, umfangreicher Umweltprüfungen und komplexer Standortvorbereitungen. Auf See montierte Energieeinheiten werden als Alternative zur Umgehung dieser regionalen Engpässe betrachtet. Nach der Fertigstellung können diese autarken Stromschiffe entlang von Wasserstraßen geschleppt und in der Nähe von Küstenstädten, Industriegebieten oder abgelegenen Regionen mit schwerer Energieknappheit festgemacht werden.

Die aktuelle Studienphase umfasst mehrere grundlegende Aspekte der Projektentwicklung. Ingenieure arbeiten an der Etablierung von Basis-Datenaustauschprotokollen und der Erstellung eines einheitlichen Betriebskonzepts. Das Team wird zudem die Anforderungen an die Schiffsarchitektur detailliert ausarbeiten und umfassende finanzielle Bewertungen durchführen, um zu bestätigen, ob die Kosten pro Kilowatt eine weitere Entwicklung rechtfertigen. Bøe wies darauf hin, dass die Stromnachfrage das Angebot schnell übersteige und Märkte, die zuverlässigen Strom benötigten, nicht auf die Zeitpläne der traditionellen Infrastruktur warten könnten. Die USA verfügten über das nukleartechnische Know-how, die industrielle Basis und die maritime Tradition, um diesen Markt anzuführen. Die Rolle von CORE POWER bestehe darin, diese Stärken zu bündeln und den Weg von der Technologie zum Produkt zu beschleunigen.

Der ausgewählte Reaktor ist ein integrierter Druckwasserreaktor der dritten Generation+, der zwei verschiedene Formen von Versorgungsleistungen bereitstellen kann. Eine einzelne Einheit kann 195 Megawatt Strom für die standardmäßige Netzverteilung erzeugen; der Kern kann 575 Megawatt Wärmeenergie für industrielle Prozesse wie Schwermaschinenbau oder Meerwasserentsalzung liefern. Nach der aktuellen Vereinbarung finanziert Core Power die vorläufigen Erkundungsarbeiten und nutzt seinen Hintergrund in maritimer Logistik, Schiffsmontage und nautischer Systemintegration, um die Technologie für die Wasserumgebung anzupassen; BWX Technologies steuert die grundlegenden Reaktorpläne bei. Die vorläufigen Untersuchungsdaten werden darüber entscheiden, ob die beiden Parteien in die detaillierte technische Planung einsteigen, formelle Anträge bei den Aufsichtsbehörden einreichen oder ein Joint Venture zur Überwachung der tatsächlichen Produktion gründen.

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