FRV sichert sich 2,3 GW Netzanschlusskapazität für erneuerbare Energieprojekte in Deutschland
2026-06-19 17:45
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de.wedoany.com-Bericht: Die spanische Fotowatio Renewable Ventures (FRV) hat für geplante Projekte mit einer Gesamtleistung von 2,3 GW aus erneuerbaren Energien und Batteriespeichern in Deutschland Netzanschlusskapazitäten erhalten. Diese Kapazitätszuweisung unterstützt die Entwicklung von Photovoltaikanlagen, Batteriespeichern sowie Hybridprojekten, die zwischen 2026 und 2029 baureif werden sollen.

Die Sicherung dieser 2,3 GW Netzanschlusskapazität spiegelt den zunehmenden Wettbewerb um Netzanschlüsse wider, der zu einem wesentlichen Problem bei der Entwicklung großer erneuerbarer Energie- und Speicherprojekte in Deutschland geworden ist. Die geplanten Projekte erstrecken sich über mehrere Bundesländer und zielen darauf ab, den Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung in Deutschland zu unterstützen, die Modernisierung der Netzinfrastruktur voranzutreiben und den industriellen Strombedarf zu decken.

In Brandenburg treibt FRV vier Projekte voran, darunter drei Batteriespeicher und ein Hybridprojekt. Ein geplanter Batteriespeicher mit einer Kapazität von 750 MW steht kurz vor der Baugenehmigung. Das Unternehmen strebt an, diese Projekte zwischen 2026 und 2028 baureif zu machen. In Niedersachsen umfasst das Portfolio von FRV fünf Projekte, darunter ein 600 MW Batteriespeichersystem im B-Plan-Verfahren und eine 13,8 MW Photovoltaikanlage, die voraussichtlich zwischen dem vierten Quartal 2026 und dem ersten Quartal 2028 baureif werden.

In Nordrhein-Westfalen warten drei Projekte mit einer geplanten Kapazität von über 900 MW auf die endgültige Genehmigung. Das Portfolio umfasst zwei Hybridanlagen und ein Batteriespeicherprojekt mit einer Nennleistung von 900 MW/3.600 MWh, das zwischen Ende 2027 und dem ersten Quartal 2029 baureif werden soll. Darüber hinaus treibt FRV weitere Projekte in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein voran.

Amós Guillén, Geschäftsführer von FRV Deutschland, erklärte, dass Deutschland mehr Strom aus erneuerbaren Energien benötige, aber noch wichtiger sei eine effizientere Integration in das Stromsystem zu fairen Preisen. Mit den gesicherten 2,3 GW Übertragungsnetzkapazität baut das Unternehmen ein Portfolio auf, das Speicher, Photovoltaik und Hybridlösungen kombiniert, und verfügt über einen klaren Fahrplan zur Erreichung der Baureife. Der Schwerpunkt liegt auf Projekten, die Flexibilität erhöhen, die Netzinfrastruktur besser nutzen und die nächste Phase der deutschen Energiewende unterstützen können.

Das internationale Portfolio des Unternehmens umfasst über 2,9 GW in Betrieb befindliche Projekte, 1 GW im Bau sowie weitere 29 GW in der Entwicklung. FRV ist Teil von Jameel Energy und treibt derzeit in Deutschland die Genehmigungs-, technische Planungs- und Bauvorbereitungsarbeiten voran.

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