de.wedoany.com-Bericht: Belenus Solar (eine Tochtergesellschaft des in Málaga ansässigen Unternehmens für Planung und Entwicklung von Photovoltaikanlagen, Ansasol) treibt in Pobladura del Valle in der spanischen Provinz Zamora ein grünes Wasserstoffprojekt voran, das Photovoltaik, Batteriespeicher und die Produktion von komprimiertem Wasserstoff integriert.

Das Projekt mit dem Namen „Grüne Wasserstoff-Elektrolyseanlage Pobladura del Valle“ sieht eine installierte Leistung des Photovoltaikparks von 33 MW vor, mit einer Spitzenleistung von 41,96 MWp, und verwendet bifaziale Module mit einachsigen Nachführsystemen. Der Speicher basiert auf Lithium-Eisenphosphat-Batterien mit einer Kapazität von 111,8 MWh und einer Entladeleistung von 26,625 MVA. Die Anlage erstreckt sich über 79,27 Hektar (innerhalb der Einzäunung) bei einer katastermäßigen Fläche von 87,47 Hektar.
Der Photovoltaikteil wird über eine 30-kV-Erdmittelspannungsleitung, die vollständig innerhalb des Projektgebiets verläuft, mit der Elektrolyseanlage verbunden. Diese Leitung versorgt Elektrolyseure mit einer Gesamtinstallationsleistung von 25 MW, die stündlich bis zu 445 Kilogramm Wasserstoff produzieren können. Der erzeugte Wasserstoff wird in einem speziellen Bereich gelagert, der mit 30 Druckbehältern mit einer Gesamtkapazität von 19,5 Tonnen komprimiertem Wasserstoff ausgestattet ist.
Das in Marbella ansässige Energieunternehmen hat kürzlich positive Umweltverträglichkeitserklärungen für die ebenfalls in Zamora gelegenen Projekte „Moreruela I“ und „Moreruela II“ erhalten. Diese beiden Projekte für erneuerbaren Wasserstoff, die von den Tochtergesellschaften Utu Solar und Inari Solar vorangetrieben werden, haben eine Gesamtinstallationsleistung von 80 MW und erfordern voraussichtliche Investitionen in Höhe von 180 Millionen Euro. Jedes Projekt sieht einen 40-MW-Elektrolyseur vor und hat die Kapazität, jährlich 2000 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen zu produzieren. Das Unternehmen plant, diese Zahl durch zukünftige Erweiterungen und Netzanschlüsse auf 6000 Tonnen zu steigern.
Das Unternehmen strebt an, während der gesamten Lebensdauer der Anlagen die lokale Schwerindustrie, den schweren Straßengüterverkehr und die Derivateproduktion mit Wasserstoff zu versorgen. Derzeit verfügt das Unternehmen unter der Marke Hydron (einer von Ansasol speziell für sein neues Geschäftsfeld grüner Wasserstoff geschaffenen Marke) über mehr als 20 Projekte in verschiedenen Entwicklungsstadien.
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