de.wedoany.com-Bericht: Auf einer Sondersitzung der Sommer-Gemeinschaftskonferenz der Koreanischen Gesellschaft für Kommunikationswissenschaften (KICS) hat KT sein zukünftiges Cybersicherheitskonzept „E2E Quantum Security“ vorgestellt.
Jeong Je-min, Geschäftsführer und Leiter der KI-Forschung im Netzwerkbereich von KT, hielt am 19. auf der Konferenz im Jeju Haevichi Hotel & Resort einen Vortrag. Er wies darauf hin, dass KI-Technologien zur Schwachstellenerkennung und zur Automatisierung von Angriffen eingesetzt werden. Diese Art von Angriffen, die sich selbstständig weiterentwickeln können, verändert das bestehende Cybersicherheitsparadigma. Mit der Entwicklung der Quantencomputing-Technologie könnte die Sicherheit des bestehenden Public-Key-Kryptosystems abnehmen. Dieses System erlaubt zwar jedem, Daten zu verschlüsseln, aber nur bestimmte Benutzer können sie entschlüsseln. Das Aufkommen von Quantencomputern könnte es Hackern ermöglichen, zuvor nicht entschlüsselbare verschlüsselte Daten zu knacken.

Zu diesem Zweck hat KT die Strategie „E2E Quantum Security“ vorgeschlagen. Dieses Konzept wendet Quantentechnologien auf den gesamten Datenübertragungspfad sowie auf Netzwerkgeräte, KI-Rechenzentren, Clouds und andere wichtige Infrastrukturen an. Die Strategie besteht aus drei Säulen: „Quantum Link“, der den Datenübertragungsbereich zwischen Kunden und Kommunikationsnetz schützt; „Quantum Node“, der Schwachstellen und Anomalien in Netzwerkgeräten und Betriebsbereichen erkennt und schützt; sowie „Quantum Vault“, der den gesamten Lebenszyklus von der Datengenerierung, -speicherung, -nutzung bis zur -löschung schützt. Ziel ist es, ein umfassendes Schutzsystem aufzubauen, das den Übertragungsbereich, Netzwerkgeräte und den gesamten Datenbereich abdeckt, um die Reaktionsgeschwindigkeit und Sicherheit bei Netzwerkangriffen zu erhöhen.
Die Sondersitzung von KT diskutierte auch Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit dem Betrieb von Kommunikationsnetzen über die KI-Quantensicherheit hinaus, darunter Sicherheitslücken in 5G- und LTE-Mobilfunkumgebungen, drahtlose Angriffstechniken, Sicherheitsprobleme bei der Konfiguration von Endgeräten, drahtlosen Protokollen und Diensten, Zero-Trust-Sicherheitsarchitekturen sowie Sicherheitsstrategien von Telekommunikationsanbietern im KI-Zeitalter.
Lee Jong-sik, Geschäftsführer und Leiter des Future Network Lab von KT, erklärte, dass diese Sondersitzung eine sinnvolle Gelegenheit sei, um KI-basierte Sicherheitstechnologien zur Abwehr der sich ständig verschärfenden Netzwerkangriffe und das zukünftige Cybersicherheitskonzept von KT zu teilen. Er fügte hinzu, dass man auf der Grundlage der KI- und Quantentechnologie-Kompetenzen die Stabilität und Zuverlässigkeit zukünftiger Netzwerke kontinuierlich stärken werde.
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