de.wedoany.com-Bericht: Die afghanisch-pakistanische gemeinsame Handelskammer (Afghanistan-Pakistan Joint Chamber of Commerce) teilte TOLOnews mit, dass der Transport der gestrandeten Container mit der Wiedereröffnung der Grenzroute bei Torkham um Mitternacht begonnen habe.
Die Kammer wies darauf hin, dass dieser Schritt nicht bedeute, dass der Handel und der Transitverkehr über Torkham vollständig zum Normalzustand zurückgekehrt seien; die Maßnahme gelte nur für den Abtransport der entlang der Route gestrandeten leeren Container. Diese Entwicklung wurde bisher nicht von Beamten des Islamischen Emirats (Islamic Emirate) bestätigt.
Der Wirtschaftsanalyst Qutbuddin Yaqoubi bewertet diesen Schritt als positiv. Er sagte, dass eine weitere Verbesserung der Bedingungen und die Trennung von Politik und Handel zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage Afghanistans und Pakistans beitragen könnten.
Die afghanisch-pakistanische gemeinsame Handelskammer begrüßte die Entscheidung und betonte, dass Handel und Transit auf gutem Willen und Bemühungen zur Förderung der Geschäftstätigkeit beider Länder beruhen sollten. Der Vizepräsident der Kammer, Mohammad Younus Momand, sagte, dass die Wiederaufnahme des Lkw-Transports ein sehr positiver Schritt sei, und hoffe, dass die Vorschläge des Islamischen Emirats umgesetzt werden könnten und Handel und Transit auf der Grundlage des gegenseitigen guten Willens beider Seiten voranschreiten könnten. Er wies darauf hin, dass die Menschen auf beiden Seiten der Durand-Linie in Frieden leben sollten und nicht unter Arbeitslosigkeit oder wirtschaftlichen Schwierigkeiten leiden dürften.
Schätzungen zufolge liegt die Anzahl der gestrandeten Container zwischen 800 und 1.500, von denen einige zuvor Waren nach Afghanistan und Zentralasien transportiert hatten. Auch Lkw-Fahrer begrüßten die Entscheidung als positiven Schritt zur Verringerung der mit dem Transit verbundenen Herausforderungen. Ein Fahrer sagte, es sei eine gute Nachricht, dass die Lkw sich bewegen dürften, und rief die Menschen auf, Feindseligkeiten abzulegen und guten Willen untereinander zu fördern.
Zuvor war einigen afghanischen Transitgütern die Durchfahrt durch Pakistan verweigert worden, was afghanische Händler zwang, alternative Routen zu deutlich höheren Kosten zu nutzen.

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