de.wedoany.com-Bericht: Das britische Ingenieurberatungsunternehmen Arup und das britische Ordnance Survey haben im Auftrag des Department for Energy Security and Net Zero (DESNZ) die neueste Entwicklung des nationalen Zonenmodells für Wärmenetze in England abgeschlossen. Das Modell soll Gebiete identifizieren, die für den Bau großer kohlenstoffarmer Wärmenetze geeignet sind, und mindestens zehn Städten helfen, noch in diesem Jahr mit der Zonenplanung für Wärmenetze zu beginnen.
Dieses aktualisierte Modell nutzt die geografischen Daten des Ordnance Survey zu Gebäuden, Adressen, Straßen und Flüssen, um den regionalen Wärmebedarf zu bewerten und die Infrastrukturentwicklungskosten zu schätzen. Arup und das Ordnance Survey wurden 2024 erstmals im Rahmen des Beratungsrahmens für die Zonenplanung von Wärmenetzen beauftragt und haben nun einen zweiten Vertrag verlängert, um das Modell weiter zu verbessern und seine Zuverlässigkeit zu validieren.
Das System wird derzeit in Pilotgebieten im Rahmen des fortgeschrittenen Zonenplans getestet und soll später schrittweise auf das gesamte Land ausgeweitet werden. Stephen Cook, Leiter des Bereichs Stadtenergie bei Arup, erklärte, dass die Zonenplanung von Wärmenetzen eine Schlüsselrolle bei der Ausweitung widerstandsfähiger und wirtschaftlich erschwinglicher kohlenstoffarmer Wärmenetze in England spielen werde. Dieser Meilenstein markiere einen wichtigen Fortschritt beim Übergang des Plans von der Entwurfsphase in die Umsetzungsphase. Tina Kennedy, Chief Customer Officer des Ordnance Survey, sagte, die Behörde habe nationale und lokale Regierungen bereits unterstützt und werde nun ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung der Zonenplanung von Wärmenetzen und des nationalen Modellentwurfs.
Wärmenetze transportieren Wärme über isolierte Rohrleitungen von einer zentralen Wärmequelle zu mehreren Gebäuden wie Wohnhäusern, Krankenhäusern und Universitäten. Derzeit deckt dieses Netz etwa 3 % des Wärmebedarfs im Vereinigten Königreich; die Regierung strebt an, diesen Anteil bis 2035 auf 7 % und bis 2050 auf etwa 20 % zu erhöhen.
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