de.wedoany.com-Bericht: Orange hat kürzlich drei Maßnahmen angekündigt, um die Entwicklung französischer Start-ups zu beschleunigen und die Strategie zur digitalen Souveränität zu stärken.

Die erste Maßnahme trägt den Namen „Beschaffung". Orange wird den direkten Einkauf von Produkten und Dienstleistungen französischer Start-ups ausweiten, mit dem Ziel, innovative Lösungen, die den geschäftlichen, technischen und betrieblichen Anforderungen entsprechen, schnell zu identifizieren, zu zertifizieren und einzusetzen.
Die zweite Maßnahme „Vertrieb" nutzt die globale geografische Abdeckung von Orange, das Vertriebsteam und die engen Verbindungen zur lokalen Wirtschaftsstruktur, um Start-ups den Zugang zu Kunden im öffentlichen und privaten Sektor zu erleichtern.
Die dritte Maßnahme „Integration" beinhaltet die Aufnahme einer breiteren Palette von Lösungen französischer Start-ups in das B2B-Dienstleistungsverzeichnis von Orange, damit Unternehmenskunden diese leichter in großem Umfang übernehmen und einsetzen können.
Darüber hinaus wird die Risikokapitaltochter Orange Ventures ihre Anlagestrategie anpassen, um Unternehmen dabei zu unterstützen, vertrauenswürdige Lieferanten in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, vertrauenswürdige Cloud, Cybersicherheit, Gesundheitswesen und Verteidigung zu werden. Diese neuen Maßnahmen ergänzen die bestehenden Aktivitäten von Orange zur Beschleunigung von Start-ups, darunter das globale Start-up-Mentoring- und Skalierungsprogramm Orange Fab sowie der Orange Summer Challenge für Start-ups im Nahen Osten und in Afrika, der Unternehmen durch ein 12-wöchiges Intensivtraining dabei hilft, KI-Lösungen zu perfektionieren und zu vermarkten.
Christel Heydemann, CEO von Orange, betonte, dass Frankreich Start-ups brauche, die industrielle Größenordnungen erreichen, Lösungen kontinuierlich optimieren und schnell Märkte erobern könnten. Orange übernehme diese Katalysatorrolle, um durch Beschaffung, kommerzielle Stärke und Integrationskompetenz die Skalierung vertrauenswürdiger französischer Lösungen zu beschleunigen. Heydemann ist zudem Schirmherrin des staatlich geförderten Programms French Tech 2030, das darauf abzielt, innovative Technologie-Start-ups zu identifizieren und zu fördern. Der Jahrgang 2025 umfasst 80 Unternehmen, die jeweils Unterstützung bei Finanzierung, Geschäftsentwicklung, internationaler Expansion, Personalbeschaffung, geistigem Eigentum und lokaler Betriebsführung erhalten.
Julie Huguet, Leiterin der French Tech Mission, betonte, dass der strategische Schwerpunkt auf der Unterstützung des Wachstums französischer Start-ups liege. Kundenkontakte, zuverlässige Vermittlung und reibungslose Verkaufszyklen seien von entscheidender Bedeutung. Die Zusammenarbeit mit Orange könne das gesamte Ökosystem mobilisieren, um Geschäftsmöglichkeiten für skalierende Unternehmen zu schaffen. Laut den neuesten Daten der French Tech Mission belaufen sich die gesamten Risikokapital-Exit-Erlöse im Jahr 2026 bisher auf 5,1 Milliarden Euro, weit mehr als die 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2025. Die tiefe Einbindung von Telekommunikationsbetreibern wie Orange könnte diese Zahl weiter in die Höhe treiben.
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