de.wedoany.com-Bericht: Die Stadt Sioux Falls in den USA hat kürzlich den Bau von zwei grünen Infrastrukturprojekten abgeschlossen. Durch den Einsatz von Regenwassergärten und biologischen Rückhaltesystemen sollen lokale Überschwemmungen gemildert und die Qualität des Regenwasserabflusses verbessert werden.
Die Projekte befinden sich an den Kreuzungen der West 28th Street mit der South Covell Avenue sowie der West 35th Street mit der South Duluth Avenue und sind Teil des seit 2021 von der Stadt kontinuierlich umgesetzten Programms zur Verbesserung der grünen Infrastruktur. Die Stadtbeamten wählten die konkreten Standorte auf der Grundlage der Verteilung von Grünflächen und Gebieten mit hohem Starkregenrisiko aus.
Bei Regen sammelt das System das umliegende Regenwasser und leitet den Abfluss zur Versickerung in den Boden, anstatt ihn direkt in die Regenwasserkanäle einzuleiten. Durch biologische Rückhaltebecken werden Schadstoffe wie Sedimente, Fette und überschüssige Nährstoffe gefiltert, wodurch die Gewässer geschützt und die Kanalisation entlastet wird.
Die Stadt Sioux Falls gibt an, dass diese Anlagen etwa drei Vegetationsperioden benötigen, um ihre optimale Leistungsfähigkeit zu erreichen. Die Projekte verwenden spezielle technische Böden, einheimische Vegetation und flache Sammelbereiche, um die natürliche Versickerungseffizienz zu verbessern.
Lokale Beamte sind der Ansicht, dass solche Projekte den Wert der grünen Infrastruktur als ergänzende Lösung zu traditionellen Regenwassersystemen demonstrieren. Die für die Projekte ausgewählten, in South Dakota heimischen Pflanzen verursachen im Vergleich zu herkömmlichen Rasenflächen geringere Pflegekosten und bieten gleichzeitig Lebensraum für Bestäuberinsekten und Wildtiere.
An den Projektstandorten wurden zudem Informationstafeln und barrierefreie Zugänge eingerichtet, damit die Bewohner die Regenwasserbewirtschaftung sowie die Rolle der grünen Infrastruktur beim Hochwasserschutz und der Verbesserung der Wasserqualität kennenlernen können. Die Stadt betrachtet diese beiden Projekte als Referenzbeispiele für zukünftige Regenwassermanagementmaßnahmen.
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