Webasto stellt 900 EX Power Bridge vor: Erweiterung der Hochvoltbatterie-Testkapazität auf 1500 V und 500 kW
2026-06-22 16:24
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de.wedoany.com-Bericht: Webasto hat die integrierte Hardwareplattform 900 EX Power Bridge vorgestellt. Diese Lösung koppelt bestehende unabhängige Testeinheiten und erweitert die Gesamtleistungsfähigkeit des Systems auf 1500 V und 500 kW. Sie wurde speziell für die Unterstützung von Batterietests mit höheren Spannungen in Automobil-, Offroad-, Schifffahrts-, Schienen- und stationären Energiespeicheranwendungen entwickelt. Das System ermöglicht es Anwendern, unabhängige Testgeräte strukturell zu verbinden, um die Anforderungen der nächsten Generation von Hochvoltplattformen zu erfüllen, ohne die Steuerungskomplexität zu erhöhen.

Power Test Systems stellt 900 EX Power Bridge vor

Die Erweiterung von Hochvoltbatteriepacks für Elektrofahrzeuge und kommerziellen netzgekoppelten Energiespeicherarchitekturen erfordert Laborhardware, die Sicherheit und Betriebsgrenzen unter beschleunigten Leistungslasten validieren kann. Die 900 EX Power Bridge begegnet diesen Anforderungen, indem sie Testingenieuren ermöglicht, zwei unabhängige 900 EX-Einheiten zu einem synchronen Testnetzwerk zu kombinieren. Nach der Konfiguration in serieller Kopplung erweitert die Hardware die Gesamtleistungsschwelle des Systems auf 1500 VDC und 500 kW, sodass Labore und Automobilzulieferer ihre Hochvolt-Validierungsfähigkeiten verbessern und gleichzeitig den Nutzen der bestehenden Test-Infrastruktur maximieren können.

Die Kopplungslösung ist darauf ausgelegt, die Betriebskontinuität innerhalb bestehender Laborrahmen zu erhalten. Nach der Integration über das Modul behält jede 900 EX-Einheit ihre unabhängige Betriebslogik, Leistungsmerkmale und ihr Einheitenverhalten bei. Das System bewahrt bestehende Asset-Management-Prozesse durch mehrere Software- und mechanische Funktionen: In Bezug auf die Schnittstellenkompatibilität unterstützt das Modul nativ die standardmäßige Controller Area Network (CAN)-Schnittstelle von Webasto, sodass bestehende CAN-basierte Hochfrequenz-Steuerungssoftware die gekoppelten Einheiten automatisch verwalten kann; bei Wartung und Instandhaltung erfordert die Konfiguration keine neuen Kalibrierverfahren, zusätzliche Wartungswerkzeuge oder Schulungen vor Ort; die standardmäßigen unabhängigen Wartungsrichtlinien gelten direkt für die Zwei-Einheiten-Anordnung; in Bezug auf die Steuerungsreaktivität behält das integrierte System die Hochfrequenz-Regelkreise und Signalantwortparameter bei, um die Konsistenz der Parameterverifikation während schneller dynamischer Übergänge sicherzustellen.

Unabhängige Ingenieurlabore wie Excel Engineering haben das System bereits zur Validierung von 1500-V-Plattformen eingesetzt. Diese Konfiguration ermöglicht es Bedienern, Hochfrequenz-Steuerskripte zu implementieren und sich an wechselnde Kundenbewertungspläne anzupassen, ohne die zentralen Steuerpaneel-Workflows zu ändern oder die lokalen Laborsicherheitsgrenzen zu verschieben. Industrielle Batteriezyklus-Testsysteme sind komplexe bidirektionale Leistungselektroniksysteme, die während simulierter Ladezyklen Strom liefern und während Entladezyklen Strom über regenerative Energierückgewinnungskreisläufe ins Netz zurückspeisen. Hochleistungszyklus-Testsysteme verwenden typischerweise interne verschränkte IGBT-Topologien (Insulated Gate Bipolar Transistor) oder SiC-MOSFET-Schaltmodule (Siliziumkarbid-Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor), die in Mehrkanalkonfigurationen angeordnet sind. Um die physikalischen Durchbruchgrenzen des Halbleiterstapels einer einzelnen Einheit zu überwinden und die Betriebsspannungsgrenzen zu erweitern, müssen zwei unabhängige Leistungsmodule in Reihe geschaltet werden. Die Reihenschaltung unabhängiger bidirektionaler Netzteile bringt elektrische Steuerungsherausforderungen wie Spannungsausgleich und die Vermeidung transienter Synchronisationsverzögerungen mit sich. Wenn bei hochfrequenten Impulsschritten die interne Leistungsstufe einer Einheit geringfügig schneller schaltet als die benachbarte Einheit, kann es zu einer transienten Spannungsungleichheit auf der Zwischen-Gleichstrom-Sammelschiene kommen, was dazu führen kann, dass die langsamere Einheit lokaler Überspannungsbeanspruchung ausgesetzt wird, einen automatischen Überspannungsschutzfehler auslöst und zu einem unerwarteten Systemstillstand führt. Um dieses Problem zu überwinden, verwendet die integrierte Brücke hardwarebasierte Synchronisationsleitungen, die die standardmäßigen Feldbusverzögerungen umgehen und die internen Pulsweitenmodulationsträger beider Einheiten auf einen gemeinsamen Haupttakt festlegen, sodass die Stromänderungsrate gleichzeitig von beiden Leistungsstufen ausgeführt wird, wodurch Spannungswelligkeiten minimiert und die Steuerungsgenauigkeit bei höheren Spannungsniveaus erhalten bleibt.

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