Südkoreas Ministerium für Wissenschaft, ICT und Zukunftsplanung sowie die Feuerwehr setzen erstmals Präzisionsortungstechnologie mit einer Genauigkeit von 15 Metern ein
2026-06-23 13:46
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de.wedoany.com-Bericht: Das südkoreanische Ministerium für Wissenschaft, ICT und Zukunftsplanung (Ministry of Science and ICT, MSIT) und die Feuerwehr haben erstmals eine Präzisionsortungstechnologie bei Feuerwehreinsätzen in der Region Daejeon eingesetzt. Diese Technologie reduziert den Positionsfehler von Rettungsobjekten auf etwa 15 Meter und liefert Informationen über die Stockwerkhöhe.

Logo des südkoreanischen Ministeriums für Wissenschaft, ICT und Zukunftsplanung

Bei Katastropheneinsätzen ist es entscheidend, die genaue Position der zu rettenden Personen schnell zu ermitteln. Herkömmliche Basisstations- oder GPS-Ortungstechnologien können in Innenräumen oft nicht genau auf das Stockwerk bestimmen, was die Nutzung der goldenen Rettungszeit beeinträchtigt. Um diese Einschränkung zu beheben, hat das südkoreanische Ministerium für Wissenschaft, ICT und Zukunftsplanung eine Präzisionsortungstechnologie entwickelt, die verschiedene Signale wie Basisstationen, WLAN, Bluetooth und Luftdruck integriert. Im vergangenen Monat wurde eine integrierte Plattform aufgebaut, die in tatsächlichen Feuerwehreinsätzen eingesetzt werden kann. Diese Technologie reduziert den Ortungsfehler von ursprünglich etwa 30 Metern auf rund 15 Meter und liefert nicht nur horizontale Positionen, sondern auch Höheninformationen innerhalb von Gebäuden, um so das Stockwerk der zu rettenden Personen zu ermitteln.

Die Feuerwehr plant, auf der Grundlage der Feldversuche in der Region Daejeon zu prüfen, ob diese Technologie in das derzeit modernisierte Next-Generation-119-Integrierte System aufgenommen werden kann. Lim Jeong-gyu (phonetisch), Leiter der Abteilung für Informationssicherheitspolitik im Ministerium für Wissenschaft, ICT und Zukunftsplanung, erklärte, dass genaue Standortinformationen ein zentrales Element zur Sicherung der goldenen Rettungszeit bei Notfällen seien. Man werde weiterhin mit relevanten Einrichtungen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Forschungsergebnisse in tatsächlichen Rettungseinsätzen angewendet werden können, um das Leben und die Sicherheit der Bevölkerung zu schützen.

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