de.wedoany.com-Bericht: Die Aktien des australischen Lithium-Entwicklers ioneer (ASX: INR) stiegen nach der Bekanntgabe, dass sein Rhyolite-Ridge-Lithium-Bor-Projekt in Nevada Unterstützung von der Korea Overseas Infrastructure & Urban Development Corporation und Hyundai Engineering erhält. Das Projekt ist eine wichtige Quelle für Batteriematerialien in den USA und soll bis 2029 in Produktion gehen.

Die Aktie stieg im Tagesverlauf um bis zu 29 % und schloss mit einem Plus von 7,1 % bei 0,158 AUD, dem höchsten Stand seit Januar. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens erreichte 461,2 Millionen AUD (etwa 320 Millionen USD). ioneer erklärte, dass die beiden südkoreanischen Unternehmen planen, die Zusammenarbeit im Juli 2026 durch eine Absichtserklärung offiziell zu besiegeln. Diese Vereinbarungen bauen auf bestehenden Beziehungen zu Südkorea auf, darunter ein Liefervertrag mit EcoPro Innovation aus dem Jahr 2021.
Da westliche Regierungen und Automobilhersteller nach sicheren Quellen für Batteriemineralien außerhalb Chinas suchen, verleihen diese Partnerschaften einem der strategisch bedeutendsten Lithiumprojekte Nordamerikas internationale Unterstützung. Executive Chairman James Calaway erklärte, die Sicherung heimischer kritischer Mineralien sei eine wirtschaftliche Priorität, und das Unternehmen sei der endgültigen Investitionsentscheidung und dem Bau dieser Generationenanlage für die kritische Mineralienproduktion in den USA einen Schritt näher gekommen.
ioneer arbeitet seit 2016 am Rhyolite-Ridge-Projekt und holte 2019 Sibanye-Stillwater als Partner an Bord, doch der südafrikanische Bergbaukonzern zog sich im Februar 2025 aus einer geplanten 490-Millionen-USD-Investition für einen 50%-Anteil an dem Projekt zurück. Laut ioneer verfügt Rhyolite Ridge über die einzigen bekannten Lithium-Bor-Vorkommen auf dem nordamerikanischen Kontinent und ist eine von nur zwei derartigen Lagerstätten weltweit. Seit 2016 hat das Unternehmen über 220 Millionen USD in das Projekt investiert und mehr als 70 % der Detailplanung abgeschlossen. Das Unternehmen strebt eine endgültige Investitionsentscheidung in der zweiten Jahreshälfte 2026 an.
Nach der Inbetriebnahme soll das Projekt jährlich 27.800 Tonnen Lithiumhydroxid und 135.500 Tonnen Borsäure produzieren, wobei alle Verarbeitungsschritte vor Ort erfolgen.
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