RCT Group gründet Tochtergesellschaft für solare Energie im Weltraum
2026-06-24 11:40
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de.wedoany.com-Bericht: Die RCT Group hat die Gründung ihrer Tochtergesellschaft RCT Space GmbH bekannt gegeben, die sich auf die Entwicklung von kristallinen Silizium-Solarzellen und -modulen für Satellitenanwendungen spezialisiert. Der Hauptsitz befindet sich in Konstanz, Deutschland. Das Unternehmen kombiniert Erfahrungen aus der terrestrischen Photovoltaik-Fertigung mit Satelliten-Stromversorgungssystemen und Weltraumzertifizierungsprozessen, um die kristalline Siliziumtechnologie in den Weltraum zu bringen.

Die Expansion von Satellitenkonstellationen in niedrigen Erdumlaufbahnen (LEO), nationale Raumfahrtprogramme und die zunehmenden kommerziellen Weltraumaktivitäten treiben die kontinuierlich steigende Nachfrage nach Satelliten-Stromversorgungssystemen voran. RCT Space gibt an, dass derzeit der Markt für weltraumzertifizierte Solarzellen-Lieferketten begrenzt ist und hauptsächlich auf spezialisierte Technologien und Zertifizierungsprozesse angewiesen ist. Das Unternehmen plant, die in der terrestrischen Photovoltaik-Fertigung weit verbreitete kristalline Silizium-Solartechnologie im Weltraum einzusetzen. Sein Ansatz kombiniert industrielle Massenfertigung mit Technologien, die speziell für die Strahlungsumgebung im Orbit entwickelt wurden.

In der Anfangsphase wird sich RCT Space auf Satellitenanwendungen in niedrigen Erdumlaufbahnen (LEO) konzentrieren. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass die für solche Missionen erforderlichen Solarzellen in höheren Stückzahlen hergestellt, effizient zertifiziert werden können und kürzere Lieferkettenzeiten aufweisen sollten als herkömmliche Weltraum-Solartechnologien.

Wolfgang Jooss, Chief Technology Officer von RCT Space, gab bekannt, dass das Unternehmen an einem patentierten Konzept zur Strahlungsausheilung im Flug arbeitet, das die Einsatzfähigkeit von kristallinen Siliziumzellen für Weltraummissionen verbessern soll. Laut Unternehmensangaben wurde die Laborvalidierung abgeschlossen, und die Technologie soll voraussichtlich innerhalb der nächsten 18 Monate gemäß den Anforderungen der Europäischen Kooperation für Raumfahrtnormung (ECSS) zertifiziert werden.

Peter Fath, Vorsitzender von RCT Space, erklärte, dass das Unternehmen mit der kontinuierlichen Expansion von Satellitenkonstellationen einen wachsenden Bedarf an skalierbaren und sicheren Solarzellen-Lieferketten erwartet. RCT Space rechnet mit dem Abschluss der ECSS-Zertifizierung im Jahr 2027 und plant anschließend kommerzielle Lieferungen an europäische und internationale Satellitenbetreiber.

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