Queenslands lokale Regierungsvereinigung begrüßt Infrastrukturinvestitionen, kritisiert Müllsteuererhöhung um 500 Millionen AUD
2026-06-24 14:08
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de.wedoany.com-Bericht: Die Local Government Association of Queensland (LGAQ) begrüßt die erhöhten Investitionen in die Infrastruktur im Landeshaushalt, insbesondere die Verdoppelung des Wohnungsaktivierungsfonds, weist jedoch darauf hin, dass die Stadträte weiterhin mit Finanzierungslücken in wichtigen Dienstleistungsbereichen konfrontiert sind.

Infrastrukturfinanzierung

Die Mittel für das Verkehrsinfrastruktur-Entwicklungsprogramm (TIDS) sind auf 76 Millionen AUD pro Jahr begrenzt, und mit steigenden Bereitstellungskosten müssen die Stadträte die wachsenden Straßeninstandhaltungskosten tragen. Die LGAQ ist der Ansicht, dass ein weiteres wichtiges Versäumnis das Fehlen eines speziellen Finanzierungsprogramms für die alternde Wasser- und Abwasserinfrastruktur des Bundesstaates ist, wobei die Stadträte weiterhin jährlich Millionen von AUD fordern, um notwendige Modernisierungen zu unterstützen.

Die LGAQ erklärt, dass gezielte Finanzierungsmaßnahmen zwar begrüßenswert seien, der breitere finanzielle Druck jedoch bestehen bleibe, insbesondere bei der Bereitstellung regionaler und lokaler Infrastruktur. Familien in Queensland sind mit einer steigenden staatlichen Müllsteuer konfrontiert, da der Landeshaushalt es versäumt hat, die an die Stadträte gezahlten Steuerrückerstattungen auszusetzen, um die Bewohner zu schützen. Haushaltsdokumente zeigen, dass die Steuer in den nächsten vier Jahren zusätzliche 500 Millionen AUD für die Regierung einbringen wird, und es wird erwartet, dass Haushalte in den Erhebungsgebieten mehr zahlen werden.

Die LGAQ ist enttäuscht über den anhaltenden Rückgang der Vorauszahlungen der Müllsteuer an die Stadträte, die ursprünglich zur Kompensation der damit verbundenen Kosten für die Haushalte dienten. Alison Smith, CEO der LGAQ, sagte, die Organisation werde die Stadträte weiterhin unterstützen und sich gegen die Müllsteuer aussprechen, während sie sich für einen Sechs-Punkte-Plan mit verschiedenen Abfalllösungen einsetze.

Vor der Veröffentlichung des Landeshaushalts forderte die LGAQ erhöhte Infrastrukturinvestitionen, darunter eine Anhebung der TIDS-Mittel auf 100 Millionen AUD pro Jahr, die Wiedereinführung eines Programms für die Wasser- und Abwasserinfrastruktur sowie langfristige Unterstützung für Ressourcenrückgewinnungs- und Gemeinschaftsinfrastrukturprojekte. Smith sagte, die Stadträte erhielten nur 3 % der gesamten nationalen Steuereinnahmen und seien stark auf die Bundes- und Landesregierungen angewiesen, um die Finanzierung alltäglicher Dienstleistungen zu sichern. Sie wies darauf hin, dass eine der größten Herausforderungen für die Stadträte die bevorstehende „Infrastrukturklippe“ sei, mit einer Finanzierungslücke von 5 Milliarden AUD bei dringend benötigten Wasserinfrastruktur-Upgrades. Der Bericht „Letzter Tropfen“ der LGAQ zeigt, dass die Menschen in Queensland die Folgen bereits zu spüren bekommen, mit Unterbrechungen der Wasserversorgung in einigen Haushalten und Unternehmen. Der Bericht bietet Lösungen, da ohne dringende Unterstützung die Kluft zwischen dem Infrastrukturbedarf der Bundesstaaten und den verfügbaren Mitteln weiter wachsen wird. Smith fügte hinzu, dass die Stadträte schockiert seien über die jüngste Ankündigung des Bundes, ihnen wichtige Katastrophenhilfemittel entziehen zu wollen. Diese Belastungen unterstrichen die Notwendigkeit, dass andere Regierungsebenen die Stadträte finanziell stärker unterstützen müssten, um die Lebensqualität in den Gemeinden und die Wirtschaftstätigkeit zu verbessern.

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