de.wedoany.com-Bericht: Dr. Richard Stewart, CEO des südafrikanischen Bergbauunternehmens Sibanye-Stillwater, erklärte am 23. Juni beim Kapitalmarkttag, dass das Portfolio seines Unternehmens an Platingruppenmetallen die weltweit beste Wahl sei. Stewart wies darauf hin, dass dieses Portfolio im westlichen Flügel des Bushveld-Komplexes in Südafrika über mehr als 2 Millionen Unzen Platingruppenmetall-Ressourcen verfüge und Vorteile in Bezug auf Größe, Volumen, Abbaumethoden und Flexibilität der Lagerstätte biete.
In seiner Präsentation zeigte Stewart die durchgehende Wertschöpfungskette von Sibanye-Stillwater – von der Mine bis zum Markt – für Platingruppenmetalle auf, die die Betriebe von Anglo American Platinum in Rustenburg, Aquarius in Kroondal und Lonmin in Marikana umfasst. Er betonte, dass diese Flexibilität weltweit einzigartig in der Platingruppenmetall-Industrie sei und der Kern der Unternehmensstrategie darin bestehe, durch diese Flexibilität den Wert zu maximieren.
Angesichts der Herausforderung, dass der Platingruppenmetall-Bergbau in Zukunft durch strukturelle Veränderungen im Fahrzeugsektor beeinträchtigt werden könnte, vertrat Stewart die Ansicht, dass die Marktentwicklung stabil bleiben, leicht zurückgehen oder mit neuer Nachfrage deutlich steigen könnte. Er führte aus, dass die Flexibilität des Unternehmens es ihm ermögliche, auf Marktveränderungen mit entsprechenden Produkten zu reagieren – dies sei sein einzigartiger Vorteil.
Das Unternehmen ziele bewusst auf angrenzende Ressourcen ab, hauptsächlich aus zwei Gründen: erstens durch betriebliche Synergien und Kosteneinsparungen Wert zu schaffen – eine Erfahrung, die über viele Jahre im Goldbergbau gesammelt wurde – und zweitens durch die Aufhebung von Minengrenzen die Ressourcenabbaumöglichkeiten neu zu planen. Stewart verriet, dass das Unternehmen allein durch die Zusammenlegung von drei Betrieben jährliche Kosteneinsparungen von fast 3 Milliarden Rand erzielt habe, und die Rendite dieser Betriebe den Kaufpreis bereits um das 7,5-fache übertroffen habe.
Stewart erläuterte, dass bei der Übernahme der drei Minen die Bewertung nur auf der Grundlage der Minenlebensdauer und der Synergieeffekte erfolgt sei; der Wert, der durch die Aufhebung der Minengrenzen entstehe, sowie der Wert interner Investitionen in die Ressourcen seien noch nicht vollständig ausgeschöpft. Nach Erreichen der 100%igen Eigentümerschaft seien die entsprechenden Arbeiten nun in vollem Gange, so Stewart.
Am Beispiel großer Minen wie Bambanani und Siphumelele, die ursprünglich innerhalb von zwei Jahren geschlossen werden sollten, werde die Lebensdauer durch die Aufhebung der Grenzen um 10 bis 15 Jahre verlängert, wodurch Hunderttausende zuvor eingefrorene Ressourcen freigesetzt würden. Stewart betonte, dass diese Ressourcen zuvor von Aquarius oder Anglo abgebaut werden sollten, aber aufgrund wirtschaftlicher Unrentabilität nicht realisiert werden konnten; durch die Aufhebung der Grenzen seien plötzlich jahrzehntelange Mineralressourcen freigesetzt worden. Beim Kapitalmarkttag bekräftigte er, dass dies das derzeit beste Portfolio an Platingruppenmetallen in der Branche sei.
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