de.wedoany.com-Bericht: Die nigerianische Regierung plant, ab dem 1. Juli 2026 Preisverhandlungen mit Zementherstellern aufzunehmen, um dem Druck steigender Zementpreise auf Infrastrukturprojekte entgegenzuwirken. Der nigerianische Bauminister David Umahi rief die Hersteller zu Preissenkungen auf und warnte, dass die steigenden Kosten dazu führten, dass Auftragnehmer Vertragsänderungen forderten.
Umahi erklärte bei der Markteinführung des neuen Markenauftritts von HBM Nigeria, dass die anhaltend hohen Zementpreise negative Auswirkungen auf öffentliche Infrastrukturarbeiten und private Bautätigkeiten hätten. Er forderte die Hersteller auf, ihre Kostenstrukturen eigenständig zu überprüfen, anstatt die Materialkostenbelastung durch Vertragsanpassungen weiterzugeben.
Umahi drängte die Zementunternehmen zudem, ihre Kapazitäten zu erweitern, um die steigende Nachfrage durch staatlich geführte Großinfrastrukturprojekte wie Straßen und Verkehr zu decken. Die wachsende Besorgnis der Auftragnehmer über die Auswirkungen der Baustoffinflation auf Projektkosten und Baufortschritt veranlasst die Regierung, die Verhandlungsagenda vorzuziehen.
Die Preisverhandlungen wurden auf der Markteinführungsveranstaltung von Lafarge Africa unter dem Namen HBM Nigeria angekündigt und sind zu einem aktuellen Brennpunktthema im nigerianischen Infrastruktursektor geworden.
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