de.wedoany.com-Bericht: Play hat angekündigt, die Zusammenarbeit mit Statkraft, dem größten Erzeuger erneuerbarer Energien in Europa, auszuweiten, den bestehenden Stromabnahmevertrag zu verlängern und die bezogene Strommenge zu erhöhen. Der ursprüngliche 10-Jahres-Vertrag wird um weitere drei Jahre verlängert. Ab dem 1. Januar 2027 erhöht sich die jährlich von Play bezogene Menge an erneuerbarem Strom von 34 GWh auf 51 GWh.

Der bestehende Stromabnahmevertrag umfasst 34 GWh Strom aus einer Photovoltaik-Freiflächenanlage in der Gemeinde Resko in der Woiwodschaft Westpommern. Nach der Ausweitung der Zusammenarbeit kommt der Windpark Korytnica 2 als Stromquelle hinzu, der an der Grenze der Gemeinden Korytnica und Wierzbno im Kreis Węgrów in der Woiwodschaft Masowien liegt. Ab Januar 2027 erhöht sich die jährliche Strombezugsmenge aus dem langfristigen Vertrag um 17 GWh auf insgesamt 51 GWh. Diese Regelung zielt darauf ab, ein stabiles und gegenüber Marktschwankungen robustes Beschaffungsmodell zu schaffen.
Beata Zborowska, Vorstandsmitglied und Chief Financial Officer der Play-Gruppe, erklärte, dass die Kombination von Solar- und Windenergie die Diversifizierung des Portfolios erhöhe, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Marktschwankungen stärke und ein effizienteres Risikomanagement ermögliche. Sie wies darauf hin, dass solche langfristigen Verträge Anreize für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien schaffen und die Erreichung der Klimaziele auf wirtschaftlicher Ebene unterstützen.
Der Betreiber betont, dass die Zusammenarbeit mit Statkraft das Engagement von Play für den Klimaschutz widerspiegelt. Als Teil der Iliad-Gruppe setzt Play einen langfristigen Plan zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen um, mit dem Ziel, die eigenen CO₂-Emissionen bis 2030 um 60 % und bis 2050 um 90 % zu senken. Die PPA-Verträge sind eines der Schlüsselinstrumente zur Erreichung dieser Ziele und ermöglichen den direkten Bezug von Strom aus Erzeugern erneuerbarer Energien wie Photovoltaik- und Windparks.
Gemäß dem festgelegten Plan sollen bis 2035 die Hälfte der Stromversorgung in Polen und Italien sowie 20 % der Stromversorgung in Frankreich aus solchen Verträgen stammen. Der niedrigere Anteil in Frankreich ist darauf zurückzuführen, dass die dortige Energiestruktur stark auf kohlenstoffarme Kernenergie setzt.
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